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Mass Customization
Mats Hummels testet neue Maßanzüge von Hugo Boss

'Boss Made For Me' heißt das neue Angebot Hugo Boss für Mass-Customization-Herrenanzüge. Für die Markteinführung steht Fußballer Mats Hummels den Schwaben zur Seite. 

Text: W&V Redaktion

12. April 2019

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Bisher gab es bei Hugo Boss entweder Anzüge von der Stange oder die teure maßgeschneiderte Variante. Jetzt bietet der deutsche Premium-Bekleidungshersteller auch ein Zwischending an: Der Kunde kann sich seinen Anzug nach dem Baukastenprinzip zusammenstellen. Mit diesem neuen Mass-Customization-Angebot trägt er dem Trend zur bezahlbaren Individualisierung Rechnung. 

Boss Made For Me nennt sich der Service. Den ersten Baukasten-Anzug erhält Mats Hummels. Der Fußballweltmeister, der bereits seit 2014 mit der Marke zusammenarbeitet, begleitet die Markteinführung. Kunden wählen zunächst die Passform sowie die Größe ihrer Jacke, Hose und der optionalen Weste aus. Im zweiten Schritt suchen sie sich die Farbe, das Muster und das Material aus - allesamt exklusive italienische Stoffe, verspricht der Hersteller. Darunter Schurwoll- und Wolle-Seiden- und Leinen-Baumwoll-Mischungen sowie Stretch-Baumwolle.

Trikotnummer auf dem Etikett

Als nächstes wählen die Kunden das Futter und die Knöpfen aus. Außerdem kann das Innenetikett jedes Kleidungsstücks nach Wunsch bestickt werden, zum Beispiel mit Name, Datum oder Initialen. Dieser letzte Schritt war Hummels' Highlight, sagt er. "Ich habe meine Initialen und die Nummer 5 gewählt, die auf meinem Trikot steht." Nach drei Wochen ist der individuelle Anzug abholfertig.

Boss Made for Me gibt es nur in fünf Stores: in London, Zürich, München, Hamburg und Paris. Mats Hummels hat sich seinen in seiner Heimatstadt München bestellt. Ein hellgrauer sollte es sein. Und ein Kompromiss zwischen sportlich und elegant, den er zu einer Hochzeit, aber auch zu T-Shirt und Sneakers tragen kann.

Mats Hummels arbeitet seit 2014 mit Hugo Boss zusammen.

Hugo Boss hatte einige schwere Jahre hinter sich. Der schwäbische Hersteller aus Metzingen hatte den Onlinehandel zu wenig vorangetrieben und sich im Stationärhandel sowie mit zu vielen Untermarken verzettelt. Eine neue Geschäftsführung ab 2016 hat die Markenstruktur konsolidiert, unrentable Standorte geschlossen sowie den E-Commerce in den Fokus gestellt.

Mit dem Ergebnis, dass die Erlöse des Unternehmens im vergangenen Jahr um zwei Prozent auf 2,8 Milliarden Euro gestiegen sind. Auch der Nettogewinn steigt um zwei Prozent. Für 2019 erwartet das Unternehmen ein noch größeres Wachstum.

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