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W&V Data-Werberanking
Mehr Schokolade braucht das Land

Süßes als Nervennahrung oder Seelentröster – in Coronazeiten ist das mehr als normal. Ferrero hat reagiert: Keiner der Top Player hat im März sein Werbebudget mehr erhöht als der Süßwarenkonzern.

Text: W&V Redaktion

24. April 2020

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30 Prozent Budgetsteigerung gegenüber dem Monat März 2019 – das ist schon ein Statement. Damit liegen die Werbespendings von Ferrero bei 47,4 Millionen Euro brutto. Im ersten Quartal 2020 summieren sich die Spendings so auf 121,1 Millionen Euro brutto. Das zeigt das aktuelle W&V Data-Dashboard zur Entwicklung der Werbespendings, gestützt auf die Erhebungen unseres Partners Nielsen. Am stärksten beworben hat Ferrero sein Produkt Kinder Pingui mit rund 4,2 Millionen Euro brutto.

Auf W&V Data können Sie ab sofort die Entwicklungen in den wichtigsten Werbebranchen für QI abrufen und in den interaktiven Dashboards herausfiltern, wie sich Unternehmen quer durch alle Branchen aufgestellt und ihre Budgets auf die verschiedenen Mediakanäle verteilt haben.

Das Plus von Ferrero fällt umso deutlicher aus, als der Monat März eine Marke setzt, wie die Werbungtreibenden hierzulande auf die Coronakrise reagieren: Mehrheitlich wurden die Budgets zurückgefahren. Von den Top Ten der Werbungtreibenden im März, die wir in untenstehender Tabelle auflisten, haben vier ihre Werbespendings erhöht, sechs dagegen liegen unter dem im März 2019 investierten Volumen.

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Auf das erste Quartal gesamt gesehen sieht es dank der gut gelaufenen Monate Januar und Februar besser aus. Hier liegen noch sieben der Top Ten über Vorjahr, nämlich Procter & Gamble vor Ferrero, Lidl, Rewe, Edeka Zentrale, Amazon und Renault. Dagegen haben Aldi, L’Oréal und die Telekom ihre Budgets im zweistelligen Prozentbereich reduziert.

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Autor: Christiane Treckmann

Als Redaktionsleiterin von W&V verantwortet Christiane Treckmann vor allem die Themenumfelder in der Printausgabe von W&V, die W&V Reports sowie diverse Sonderprodukte. Ihr Motto: Nutzwert statt Buzzword-Bingo. Zum Verlag W&V kam Christiane 2001, damals wahrscheinlich noch mit Klapphandy. Seitdem verfolgt sie vor allem, wie Medien und Mediennutzung die Gesellschaft verändern.

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