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W&V Data Werberanking
Mehr Werbung für den Augenblick

Frau trägt Maske und hat dadurch offensichtlich ihr Schminkverhalten verändert. Die Brands für dekorative Kosmetik jedenfalls haben den Anteil für Werbung rund um schöne Augen deutlich ausgebaut.

Text: W&V Redaktion

16. Juli 2020

Lidschatten statt Lippenstift - in Coronamaskenzeiten verschieben sich die Etats für dekorative Kosmetik sehr deutlich.
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„Ich nehme jeden Tag Mascara und mache die Augen und Augenbrauen hübsch, damit wenigstens die im Gesicht gut aussehen trotz Mundschutz. Lippenstift lasse ich weg.“ Sagt „Sternschnuppe“ im Forumchat von Brigitte Young Miss. Diskutiert wurde die Frage, ob Corona das Schminkverhalten verändert habe. Damit beschreibt Sternschnuppe exakt die gegenwärtige Kommunikationsstrategie der großen Hersteller rund um dekorative Kosmetik.

Die Kosmetik-Brands haben, wie viele andere Branchen, ihre Werbespendings drastisch eingedampft – Homeoffice, keine Schule und so gut wie keine Möglichkeit auszugehen, zeigten Wirkung. Das verbleibende Werbevolumen wurde deutlich umverteilt, wie ein Blick in W&V Data und das Dashboard zu den Topspendern nach Branchen zeigt.

Werbung für dekorative Kosmetik im Augenbereich ist gegenwärtig der mit Abstand am stärksten beworbene Bereich. Zwar haben die Hersteller hier die Spendings gegenüber Vorjahr um 67 Prozent reduziert. Aber das Volumen von noch 15,9 Mio. Euro brutto (Zeitraum Januar mit Mai 2020) ist der mit Abstand größte Anteil dem Segment. Er macht jetzt 46,6 Prozent aus gegenüber 38,6 Prozent im Vorjahreszeitraum.

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Spendings insgesamt um 37 Prozent rückläufig

Nachfolgende Übersicht aus dem W&V Data-Dashboard zu den Topspendern nach Branchen zeigt, wie sich die Spendings auf die drei größten Teilbereiche der dekorativen Kosmetik verteilen und wie sie sich gegenüber Vorjahr verändert haben.

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Insgesamt sind die Werbespendings für dekorative Kosmetik im Zeitraum Januar mit Mai 2020/2019 um knapp 37 Prozent zurückgegangen. Reduziert wurden vor allem die TV- und Printspendings, während online um rund 64 Prozent mehr Werbevolumen verzeichnet wird. Von den drei größten Playern haben L’Oréal HUP als die Nummer eins und Asam, die Nummer drei, ihre SPendings über Durchschnitt zurückgefahren (je circa 41 Prozent); Coty, die Nummer zwei, dagegen hat ihr Volumen im untersuchten Werbezeitraum um über 2000 Prozent gesteigert.

Die detaillierten Spendings im Mediamix und ihre Veränderung zum Vorjahreszeitraum können Sie hier im Dashboard der Top-Spender im Jahresvergleich abrufen.

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Autor: Christiane Treckmann

Als Redaktionsleiterin von W&V verantwortet Christiane Treckmann die redaktionelle Begleitung von W&V Data, die W&V Reports sowie diverse Sonderprodukte. Ihr Motto: Nutzwert statt Buzzword-Bingo. Ihre Interessen: Menschen, Marken, Medien - analog wie digital.

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