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Nachhaltigkeit
Mehrweg statt Einweg: Edeka ersetzt Plastik durch Silikon

Umweltfreundliche Verpackungen stehen auch bei Edeka auf der Agenda: Ab November führt der Verbund bei Edeka und Netto Marken-Discount Mehrwegdeckel für Milchprodukte ein.

Text: W&V Redaktion

30. Oktober 2019

Edeka setzt fortan auf wiederverschließbare Deckel aus Silikon.
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Kosmetik in Papier verpackt, Gurken ohne Plastikhülle - und nun auch noch Joghurt mit Mehrweg-Frischedeckel aus Silikon: Mit dem Verzicht auf den Plastikdeckel setzt der Edeka-Verbund den allgemeinen Trend zur Nachhaltigkeit fort und will damit mehr als 300 Tonnen Plastik pro Jahr einsparen.

Die Verpackung von Eigenmarken-Milchprodukteartikeln wie Joghurt in der Großpackung besteht meist aus Plastikbecher, versiegelnder Folie ("Platine") und einem Plastikdeckel. In Zukunft sollen die Produkte bei Edeka und Netto Marken-Discount ohne den üblichen zusätzlichen Plastikdeckel im Regal stehen. Mit dem Deckel konnte der Verbraucher bisher Produkte wie Joghurt oder Skyr wieder verschließen - nach Gebrauch wanderte der Plastik-Verschluss aber immer in den Müll. Stattdessen bieten die Supermärkte nun den Silikon-Deckel als Mehrweg-Alternative an.

Wie positionieren sich andere Unternehmen in punkto Sustainability? Das erzählen sie auf dem Green Marketing Day in München. Verfolgen Sie hier die Vorträge und Diskussionen im Live-Blog!

Mit der umweltfreundlichen Alternative startet Edeka Anfang November mit acht Artikeln von Gut & Günstig, Edeka und Edeka Bio. Netto Marken-Discount bietet bereits mehrere Joghurt- und -Puddingbecher ohne zusätzlichen Plastikdeckel an. Die passenden Mehrweg-Frischedeckel zum Wiederverschließen und vielfachen Gebrauch sind ebenfalls ab November in der Zweier-Packung erhältlich.

Bei Edeka stehen Verpackungsvermeidung und -optimierung seit Jahren auf der Agenda. Die Strategie ist es, grundsätzlich den Verpackungsverbrauch wo möglich zu vermeiden und setzt andernfalls auf das Prinzip Mehrweg statt Einweg.

Sie interessieren sich für Nachhaltigkeit und glaubwürdiges Green Marketing? Lesen Sie dazu auch Ausgabe 10.2/2019 von W&V, wo es unter dem Oberbegriff "Mediaplanung" auch um nachhaltiges Branding und den richtigen Mediamix geht.

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