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Limited Edition
Melting Pott: Ben & Jerry's und St. Pauli bringen ein Eis heraus

Wenn Ben & Jerry's und der FC St. Pauli ein Eis mit dem Namen "Melting Pott" entwickeln, ist die Botschaft klar. Die Einnahmen der Limited Edition sollen an Demokratie- und Menschenrechts-Initiativen fließen. 

Text: W&V Redaktion

27. September 2019

Ab sofort im Handel: Der "Melting Pott".
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Kann ein Eisbecher Haltung haben? Wenn er von Ben & Jerry's und dem FC St. Pauli serviert wird - ganz bestimmt. Denn die Eismarke und der Hamburger Kult-Club sind für ihr soziales Engagement bekannt. Jetzt machen sie gemeinsame Sache, oder besser gesagt: Eis.

"Melting Pott" heißt die limitierte Sorte, mit deren Verkauf Initiativen unterstützt werden sollen, die sich für Solidarität, Gleichstellung und Vielfalt einsetzen, heißt es. Das gemeinsame Ziel sei es, Spenden in Höhe von 150.000 Euro zu erzielen. Mit an Bord ist auch die Amadeu Antonio Stiftung

Das Design der neuen Sorte ist von der typischen Street Art, die man in St. Pauli an jeder Ecke findet, inspiriert. "Melting Pott" ist die erste für Deutschland entwickelte Eissorte von Ben & Jerry's. Die Marke sorgte im vergangenen Jahr mit einem Anti-Trump-Eis für Aufsehen

"In einer Zeit, in der eine Hand voll Menschen versucht, unsere Gesellschaft zu teilen, stehen wir Seite an Seite mit allen, die daran glauben, dass Homophobie und Rassismus bei uns keinen Platz haben und Geflüchtete unsere Hilfe verdienen. Wenn der 'Melting Pott' auch nur eine kleine Rolle darin spielen kann, für mehr Gleichberechtigung und Verständnis zu sorgen – und wir dabei noch ein paar Fans mit herrlicher Eiscreme verzücken können – dann sind wir glücklich", sagt Swantje Abrams von Ben & Jerry's.
 
Martin Drust vom FC St. Pauli fügt hinzu: "Der FC St. Pauli tritt schon seit Jahrzehnten für eine diskriminierungsfreie Welt ein. Umso schöner, dass wir jetzt mit Ben & Jerry's ein Zeichen setzen können: einen Eisbecher mit Haltung. Für uns steht der 'Melting Pott' für eine offene Gesellschaft, in der jeder willkommen und kein Platz für Rassismus und Homophobie ist. Wir hoffen, dass unsere Fans uns zustimmen, dass Aktivismus noch nie so gut geschmeckt hat."

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