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Spekulationen um B-Klasse
Mercedes will Modellpalette offenbar verkleinern

Bei Mercedes-Benz fallen bald wichtige Entscheidungen, was die Baureihen ab 2025 betrifft: Modellen, die zu wenig Rendite abwerfen, droht wohl das Aus. Besonders gefährdet ist offenbar die B-Klasse.

Text: W&V Redaktion

8. Juli 2020

Der Mercedes B-Klasse droht möglicherweise das Aus.
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Im Gegensatz zum Vorgänger Dieter Zetsche ist dem neuen Daimler-Chef Ola Källenius Marge wichtiger als das Absatzvolumen. Deshalb werde der Stuttgarter Autobauer seine Modellpalette ab 2025 wohl ausdünnen, schreibt das "Handelsblatt".

Zwar habe der Aufsichtsrat das Thema noch nicht behandelt, aber die Tendenz sei klar. Källenius fokussiere sich neben Elektroautos vor allem auf margenstarke SUVs und Limousinen. Die B-Klasse, deren dritte Generation sich schlecht verkaufe, entwickle sich zum Auslaufmodell. "Es bringt nichts, trotzig an einem sterbenden Segment festzuhalten", zitiert das Handelsblatt einen namentlich nicht genannten Daimler-Manager.

Seit Jahren geht die Bedeutung der Minivans im Automobilmarkt zurück. Immer mehr Hersteller verabschieden sich von den Modellen, die eigentlich junge Familien ansprechen sollen.

Ob die einfache A-Klasse-Limousine noch eine Zukunft hat, ist laut Handelsblatt ebenfalls fraglich.


Autor: Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.

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