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Kreation des Tages
Mit Vodafone das Coronavirus im Schlaf bekämpfen

Wie jeder die Rechenpower seines Handys mithilfe der Dreamlab-App jetzt für die Corona-Forschung einsetzen kann, zeigt diese neue Vodafone-Kampagne aus der Feder von Jung von Matt.

Text: W&V Redaktion

29. April 2020

Jeder Smartphone-Besitzer kann jetzt helfen, Corona zu besiegen - und zwar im Schlaf.
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Seit dem Ausbruch des Coronavirus analysieren Hochleistungscomputer der Forschungslabore riesige Datensätze auf der Suche nach einem Impfstoff. Dabei wollen nun auch die Entwickler von Dreamlab behilflich sein. Die vom Garvan Institute of Medical Research und der Vodafone Foundation entwickelte Anwendung bündelt die Rechenleistung von hunderttausenden Smartphones zu einem virtuellen Superrechner.

Jeder Smartphone-Besitzer kann also jetzt helfen, Corona zu besiegen - und zwar im Schlaf. Vodafone Deutschland startet hierzu heute eine unterstützende Kampagne, um möglichst viele Menschen zu animieren, das Projekt zu unterstützen. Die Kampagne wird von einem von Jung von Matt konzipierten TV Spot, der ab dem 1. Mai auf privaten wie auch öffentlich-rechtlichen Sendern läuft, unterstützt.

Das Handy als Forschungsrechner einsetzen

Um sich an der Aktion zu beteiligen, müssen sich Smartphone-Nutzer lediglich die kostenlose Android- und iOS-App herunterladen, ihr Gerät ans Stromnetz schließen und vor dem Schlafengehen den "Power DreamLab"-Modus einschalten. Die Ergebnisse werden via WLAN oder über das Mobilfunknetz in die Cloud und von hier an das Imperial College geleitet. Dreamlab schickt hierfür überwiegend nachts kleine Rechenaufgaben an die ungenutzten Geräte, die dort gelöst und die Ergebnisse in eine spezielle Cloud übertragen werden.

Auch die Forscher des Imperial College in London, eine der weltweit renommiertesten und forschungsstärksten Universitäten, nutzen die geballte Rechenleistung. Berechnungen zufolge könnten 100.000 Smartphones in nur drei Monaten bei einer nächtlichen Laufzeit von sechs Stunden die Jahresleistung aller Forschungsrechner des Imperial Colleges erzielen.

"Millionen von Smartphones hängen nachts ungenutzt am Ladekabel. Jeder kann die Rechenpower seines Handys jetzt für die Corona-Forschung einsetzen. Mit Dreamlab entsteht so ein virtueller Supercomputer, der die Suche nach Medikamenten um ein Vielfaches beschleunigt. Je mehr mitmachen, desto schneller kommt die Forschung voran. Lasst uns gemeinsam das Coronavirus bekämpfen!", sagt Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter.

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Handyleistung wird nicht beeinträchtigt und Daten sind sicher

Die Leistung der Smartphones wird durch die nächtlichen Rechenmarathons nicht beeinträchtigt. Die App lädt immer nur kleine Pakete herunter, so dass einzelne Geräte nicht überbelastet werden. Für Vodafone-Kunden in Deutschland ist das verbrauchte Mobilfunk-Datenvolumen bei der Nutzung von Dreamlab im deutschen Vodafone-Netzwerk kostenlos. Auch der Datenschutz ist sichergestellt: Die App verwendet ausschließlich den Prozessor des Geräts und kann nicht auf andere Bereiche zugreifen. Die Daten von Patienten, die für die Berechnungen runtergeladen werden, wurden zu Forschungszwecken anonymisiert und de-identifiziert.

Alle Entwicklungen im Live-Blog:

Die Forscher des Imperial College in London, eine der weltweit renommiertesten und forschungsstärksten Universitäten, nutzen die geballte Rechenleistung


Autor: Alessa Kästner

ist Absolventin der Burda Journalistenschule und volontierte beim Playboy. Die gebürtige Münchnerin schrieb für Magazine wie ELLE, Focus oder Freundin und schnupperte im Anschluss noch ein wenig Agenturluft bei Fischer Appelt. Ihre Kernthemen als W&V-Redakteurin: Digital Lifestyle, New Work und Social Media.

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