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Kollaboration
Moleskine und Dropbox: Zwei Welten treffen sich

Analoge Notizen werden digital: Moleskine und Dropbox wollen mit ihrem gemeinsamen Produkt Dropbox Smart Notebook eine Brücke schlagen vom Papier zum Bildschirm.

Text: W&V Redaktion

25. Juli 2019

So sieht das Dropbox Smart Notebook von Moleskine aus.
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Kreativität, Inspiration, Einzigartigkeit, Selbstverwirklichung, Identität. Das verspricht Moleskine seinen Kunden. Noch immer ist die Marke vor allem für seine luxuriösen Notizbücher und Papier-basierten Produkte bekannt. Dabei begann das italienische Unternehmen mit dem französischen Namen schon vor einiger Zeit mit der Entwicklung von Apps, zum Beispiel für Notizen und Kalender und ging Partnerschaften mit Software-Herstellern wie Adobe ein. Aber auch Zubehör für digitale Produkte, wie zum Beispiel edle iPad-Hüllen und Schreibwerkzeug ergänzen das Papier-Portfolio um den Sprung ins digitale Zeitalter nicht zu verpassen. 

Mit der Kollaborationsplattform Dropbox hat der Schreibwarenhersteller jetzt außerdem ein analoges Produkt entwickelt, das Dropbox Smart Notebook.

Mit der App wird Papier digital

Gemeinsame Vision ist die "Entwicklung und Verbesserung produktiver Prozesse und kreativer Flows". Denn – so finden beide Unternehmen – die meisten Ideen fänden immer noch auf Papier ihren Anfang.

Die meisten Ideen finden immer noch Papier ihren Anfang.

Der Gedanke dahinter: Überkommt einen die Muse oder möchte man etwas mit Hilfe einer Zeichnung anschaulich erklären, kritzelt man schnell in sein schickes Notizbüchlein. Mit der dazugehörigen App nimmt man dann fix ein Foto auf, das sofort in einem gemeinsam zugänglichen Dropbox-Ordner landet. Die Kollegen, die gerade nicht vor Ort sind, greifen darauf zu, kommentieren, geben Verbesserungsvorschläge und so weiter.

Moleskine möchte analoge und digitale Workflows verbinden.

Noch ist nicht ganz klar, welchen Vorteil dieses spezielle Notizbuch und eine extra Fotoapp gegenüber einem Blatt Papier und den geräteeigenen Fotoapps mit Share-Funktion haben.

Das Moleskine-Team wurde dank Dropbox-Paper erst so richtig effizient

Vermutlich aus diesem Grund gibt es eine recht ausschweifende Geschichte, wie es angeblich zur gemeinsamen Produktentwicklung kam:

Die Mannschaft um Moleskine-Gründerin Maria Sebregondi, die über den ganzen Globus verteilt ist, hatte sich trotz zunehmender Vernetzung damit schwer getan, effizient zusammenzuarbeiten. Das änderte sich angeblich mit der Einführung von Dropbox-Paper und den darin enthaltenen Features wie Kommentarfunktion und Versionskontrolle.

Die Mitarbeiter sitzen in den USA, Frankreich, Italien, Deutschland, Südkorea und Japan. Sie laden ihre Entwürfe, egal ob in Form von Video, Foto, Text oder Zeichnungen sofort hoch und diskutieren dann gemeinsam direkt im Dokument auf der Plattform. Daraus sei dann die Idee entstanden, gemeinsam mit Dropbox Produkte für genau diesen Anwendungsfall zu entwickeln.

Bleibt zu hoffen, dass das Notizbüchlein und die App besondere Vorteile bieten, die einen solchen Workflow tatsächlich erleichtern.

Wie das genau funktionieren soll, zeigt Moleskine in bunten Fotomontagen und einem schicken Animationsfilm.

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