Anzeige

Europawahl 2019
Mozilla hilft bei der Wahl-Entscheidung und kritisiert Facebook

Die freie Willensbildung bei der Europawahl ist durch Manipulation gefährdet. Mozilla kritisiert die Anti-Desinformationsmaßnahmen von Facebook und bietet ein eigenes Toolkit für den Browser Firefox an.

Text: W&V Redaktion

6. Mai 2019

So nutzt Mozilla die EU-Wahl, um seinen Browser Firefox zu bewerben
Anzeige

Am 26. Mai geben die Deutschen ihre Stimmen für die Zusammensetzung des Europaparlaments ab. Besonderes Augenmerk liegt derzeit auf Facebook. Das Network steht im Verdacht, als Werkzeug für Meinungsmanipulation missbraucht zu werden.

Facebook hat deshalb Maßnahmen angekündigt, die das verhindern sollen. Doch die reichen nicht aus, sagt Mozilla und bietet nun einen digitalen Werkzeugkasten für seinen Browser Firefox an.

Dieses Firefox Toolkit ist eine Website, die in einfacher Sprache über Manipulationen im Web informiert, Mechanismen erklärt und konkrete Hilfen liefert, um sich unabhängig über Parteien, Kandidaten und Wahlversprechen informieren zu können.

Mozilla kritisiert direkt die Maßnahmen von Facebook als unzureichend. Die API "erfülle bei weitem nicht die Minimalanforderungen, um tatsächlich Transparenz zu gewährleisten und technisch basierte Formen von Online-Manipulation zu unterbinden". In einem Blog-Post sowie einem Podcast liefert Mozilla weitere Hintergründe zum Thema.

Anzeige