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Nach 115 Jahren
Münchner Kindl präsentiert sein erstes Bier

115 Jahre nach der Brauerei-Schließung bekommen die Landeshauptstädter ihren "Münchner Kindl"-Bräu zurück: Das erste Produkt, der Vivator Doppelbock Dunkel, ist schon gebraut und ab sofort erhältlich.

Text: W&V Redaktion

22. Dezember 2020

"Vivator Doppelbock Dunkel" ist der erste Sud seit 115 Jahren, der unter dem Markennamen "Münchner Kindl" auf den Markt kommt.
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Die Wiederbelebung des "Münchner Kindl"-Bräu ist ein Herzensprojekt der Brauerfamilie Dietrich Sailer, die sich 2014 aus dem Hofbräuhaus Traunstein zurückzog. Die Familie hat die Namensrechte von der Münchner Löwenbräu übernommen.

Bis 2023 soll der Brauerei-Neubau samt Braustüberl fertig sein. Entstehen soll das Großprojekt auf einem 4000 Quadratmeter großen Areal im Stadtteil Obergiesing. Da, wo früher eine Tankstelle stand, wird künftig unter anderem Hopfen angebaut. Auch eine Pferdekoppel ist geplant.

Für diejenigen, die nicht so lange warten wollen, ist freilich schon jetzt das erste Produkt erhältlich: Der "Vivator Doppelbock Dunkel" ist der erste Sud seit 115 Jahren, der unter dem Markennamen "Münchner Kindl" auf den Markt kommt. Das Design fürs Packaging wurde von der Nürnberger Niederlassung der Agentur Bloom entwickelt (siehe Abb. oben).

Gegründet wurde die ehemalige "Münchner Kindl Bräu" im Jahre 1880. Nach mehreren Verkäufen wurde der Braubetrieb 1905 eingestellt. Der ursprüngliche Standort befand sich an der Rosenheimer Straße im Stadtteil Haidhausen (heute Motorama).


Autor: Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.

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