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Neue Markenarchitektur
Munich Re hübscht ihre Töchter auf

Der Versicherungskonzern Munich Re will seine Marke stärker in den Vordergrund rücken und brandet daher seine Töchter neu. Deren Marken bleiben erhalten, bekommen aber ab sofort einen Zusatz.

Text: W&V Redaktion

3. März 2020

Auch die Ergo firmiert neu.
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Der Versicherungskonzern Munich Re organisiert seine Markenarchitektur neu. Ziel ist eine stärkere Bindung der Tochtergesellschaften an die Konzernmarke. Sie bleiben eigenständig, auch in der Markenführung. Jedoch fügt Munich Re für jede Marke einen Zusatz ein, eine sogenannte Endorsement-Line.

Mit der neuen Markenstrategie definiert Munich Re zugleich die Regeln für den Gebrauch der Konzernmarke. Sie sollen einfacher werden und gleichzeitig der Bezug zur Munich-Re-Gruppe festigen. Krista Dusak, Global Head of Brand & Design: "Durch die Schärfung unserer Markenarchitektur schaffen wir einen klaren Rahmen, der den Marktbedürfnissen Rechnung trägt und gleichzeitig die Marke Munich Re stärkt." Das Rebranding erfolgte ohne Agentur inhouse.

Ab sofort werden alle autonomen Marken den Zusatz "A Munich Re company" in ihr unabhängiges Logo aufnehmen. Das schafft eine stärkere und engere Verbindung zu Munich Re, ohne die ursprünglichen und etablierten Unternehmensmarken zu verändern.

Die neue Markenarchitektur

Der deutsche Erstversicherer Ergo Group und der US-amerikanische Privatkundenversicherer American Modern Insurance Group waren die ersten, die die neue Markenarchitektur übernommen haben. Es folgten der Vermögensverwalter MEAG und die jüngste Akquisition der Gruppe, Relayr, ein IoT- und Sensorspezialist.

Hartford Steam Boiler (HSB) firmierte bisher unter einer Doppelmarke und kehrt nun zur Einzelmarke mit der neuen Zusatzzeile zurück. Die Erstversicherungsaktivitäten und Kundensegmente von HSB, insbesondere im Bereich IoT und Inspektionsleistungen, profitieren von einer starken Marke HSB innerhalb von Munich Re Gruppe.

Digital Partners (ehemals Munich Re Digital Partners), ein junges Unternehmen mit dem Ziel, digitale Geschäftsmodelle zu fördern, ist bereits eine eigenständige Marke und verwendet den neuen Endorsement-Zusatz. Dies stärkt insbesondere die Positionierung auf dem US-amerikanischen Markt und bietet eine Plattform für weiteren weltweiten Erfolg.


Autor: Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt". 

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