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Personalisierung 3.0
MyMuesli stellt DNA-optimiertes Müsli vor

Personalisierung weiter gedacht: Um seinen Kunden das individuellste Müsli aller Zeiten bieten zu können, arbeitet MyMuesli mit zwei Start-Ups zusammen, die sich auf Gen- und Mikrobiom-Analysen spezialisiert haben.

Text: W&V Redaktion

15. August 2019

Die drei My-Muesli-Gründer Philipp Kraiss, Max Wittrock und Hubertus Bessau (von rechts).
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Das Passauer Unternehmen MyMuesli hebt den Trend der Individualisierung im Ernährungsbereich auf das nächste Level. Angefangen hat alles vor ungefähr zwölf Jahren damit, dass sich Kunden auf einer Webseite nach eigenem Geschmack ihre Frühstücksflocken zusammenstellen konnten. Nach und nach wurden die Zutatenpalette und die Kombinationsmöglichkeiten bis hin zur einzigartigen Verpackung erweitert.

Die neueste Initiative geht noch einen Schritt weiter und bietet Science-Fiction-Müsli. Auf Basis des individuellen Gen- oder Stoffwechselpools schickt das Frühstücks-Unternehmen, das sich auch nach zwölf Jahren noch gerne als Start-Up bezeichnet, individualisierte Getreidemischungen zu. Kunden können diesen Service gegen eine Speichel-, Blut- oder Darmprobe in Anspruch nehmen.

Die Gen-Analyse soll vor allem beim Abnehmen helfen

Je nach Kundenwunsch wird auf Basis einer DNA- oder Mikrobiomanalyse das individuelle Zusammenspiel zwischen Nährstoffen, Blutzucker und Darmbakterien ausgewertet. So erhalten die Kunden maßgeschneiderte Empfehlungen anhand ihres Stoffwechsel- oder Sporttypus. "Damit wird Frühstück für unsere Kunden so individuell wie noch nie", sagt Maximilian Pahn, der das Konzept der personalisierten Ernährung bei MyMuesli mitentwickelt hat. "Mit den neuen Produkten können MyMuesli-Kunden zum Beispiel nachhaltig schlanker und leistungsfähiger leben und ihr Wohlbefinden steigern". Denn die Kunden würden eben nicht mehr nur nach Geschmack, sondern basierend auf ihrer DNA und ihrem genetischen Profil ein Lieblingsmüsli personalisiert vorgeschlagen bekommen."

Wissenschaftlich und datenschutztechnisch nicht unumstritten

MyMuesli gibt an, mit führenden Wissenschaftlern aus Deutschland der Start-Ups Lykon und Million Friends zu kooperieren. Diese wurden von Forschern gegründet oder arbeiten eng mit solchen zusammen. Die Köpfe dahinter und ihre jeweilige Forschungsdisziplinen sind auf den jeweiligen Produktländings hinterlegt. Bei Lykon gibt’s die Genpoolanalyse und bei MillionFriends die Mikrobiom-Auswertung. Die Genauigkeit und die Analyseverfahren, die solche Unternehmen anbieten, werden auf der MyMuesli Webseite zwar erklärt, sind jedoch wissenschaftlich nicht unumstritten. Abgesehen davon gehen bei dem neuen MyMuesli-Angebot hochsensible und intime Daten durch viele Hände und Schnittstellen und werden vermutlich auch dort gespeichert.

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