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W&V Data Werberanking
Neue Sommerkampagne: Ikea wird es zu heiß

Mit der im Juni gestarteten TV-Sommerkampagne setzt sich Ikea gleich unter die Top drei der teuersten Motive, wie W&V Data zeigt. Doch die Deutschen wollen Corona-bedingt vor allem bei Möbeln sparen.

Text: W&V Redaktion

18. Juni 2020

W&V-Data-Ranking der teuersten Motive der Woche: Die neue Ikea-Sommerkampagne schaffte es hier gleich unter die Top drei.
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Schon 2019 zeigte Ikea mit seiner Sommerkampagne, wie sehr dem schwedischen Möbelgiganten unsere „Work-Life-Sleep-Balance“ am Herzen liegt. Jetzt ist Folge zwei on air, wieder kreiert von der Ikea-Stammagentur Thjnk. Die Idee diesmal: kühlende Ikea-Kissen sollen die heißen Sommernächte erträglicher machen.

Das nachfolgende W&V Data-Ranking zum Möbelmarkt zeigt, wie sich Ikea von den Spendings her positioniert – nämlich ganz oben. Basis für das Ranking ist die aktuelle W&V Data-Auswertung der 30 teuersten Werbemotive, die ab sofort hier abrufbar sind. Sie stützen sich auf die Zahlen unseres W&V Data-Partners Nielsen. Durch Anklicken können Sie sich den neuen Ikea-Spot ansehen - die beiden anderen Motive, die mit ihrem hohen Werbedruck ebenfalls aktuell zu den Top 30 zählen, dito.

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Untersucht wurde für das wöchentlich aktualisierte W&V Data-Ranking die Woche vom 1. bis 7. Juni 2020. Und hier findet sich Ikea im Gesamtranking der Top 30 über alle Branchen hinweg einem Wochenbruttobudget von 1,74 Mio. Euro auf Platz drei. Insgesamt finden sich in der ausgewerteten Woche drei Motive rund um Möbel & Einrichtung, die Ikea jedoch deutlich hinter sich lässt.

57 Prozent der Deutschen wollen weniger Geld ausgeben

Während Ikea mit der neuen Sommerkampagne weiter an unserer "Work-Life-Sleep-Balance" arbeitet, überlegen die Deutschen sehr genau, wofür sie in der Coronakrise ihr Geld ausgeben. Durch die Folgen der Pandemie wie Kurzarbeit sind rund 39 Prozent der Deutschen betroffen, 69 Prozent haben um bis zu 30 Prozent weniger Geld zur Verfügung, 57 Prozent wollen weniger Geld ausgeben. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Boniversum.

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Der Sparzwang trifft auch die Möbelbranche. Mit Blick auf Konsumgüter sehen 24 Prozent der Deutschen bei Möbeln und Dekorartikeln Einsparpotzenial. Damit ist dieser Bereich unter den Konsumgütern am drittstärksten betroffen und folgt gleich auf „Bekleidung, Schuhe, Haus- und Heimtextilien“ (30 Prozent) und „Schmuck und Uhren“ (25 Prozent), so eine Analyse von moebelkultur.de. Das könnte dann wiederum für Ikea heiß werden.

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Autor: Christiane Treckmann

Als Redaktionsleiterin von W&V verantwortet Christiane Treckmann vor allem die Themenumfelder in der Printausgabe von W&V, die W&V Reports sowie diverse Sonderprodukte. Ihr Motto: Nutzwert statt Buzzword-Bingo. Zum Verlag W&V kam Christiane 2001, damals wahrscheinlich noch mit Klapphandy. Seitdem verfolgt sie vor allem, wie Medien und Mediennutzung die Gesellschaft verändern.

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