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Aktion für Hamburger Künstler
Nicht-Festival mit Beatles, Abba und Billie Eilish

Ein Hamburger Verein präsentiert am 12. Mai ein Nicht-Festival zur Unterstützung der Hamburger Kulturlandschaft. Nicht mit dabei sind die Beatles, Abba und Billie Eilish. Aber viele Künstler werben dafür.

Text: W&V Redaktion

2. April 2020

Solidaritäts-Nicht-Festival: Keiner kommt, viele spenden.
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Wow, die Beatles, Abba und die Ärzte auf einem Festival? Gibts doch gar nicht, werden viele beim Anblick des Festivalplakates denken. Und sie haben recht. Das Plakat wirbt zwar mit prominenten Künstlern, aber ein Festival wird es nicht geben.

Der Hamburger Verein Mensch Hamburg e.V. hat gemeinsam mit Partnern das Keiner-Kommt-Festival ins Leben gerufen, um die Hamburger Kulturszene zu unterstützen. Dabei zahlen möglichst viele Hamburgerinnen und Hamburger 22 Euro Eintritt in Form einer Spende. Die Einnahmen aus dieser Aktion werden von Mensch Hamburg e.V. zu gleichen Teilen an die privaten Hamburger Theater- und Musikbühnen, an die Hamburger Filmwirtschaft, an die Hamburger Clubs und an freie Kulturschaffende verteilt. Ein Gremium wird über die Verwendung der Mittel entscheiden.

Keiner-Kommt-Festival: Nicht mit Nirvana, Revolverheld und Green Day

 

"Verrückte Zeiten brauchen verrückte Ideen, um die Krise erträglicher zu machen und daher bewerben wir ein Festival, das es nicht gibt, mit Künstlern die nicht kommen, um Spenden zu sammeln mit Kreativität und Humor", erklärt Initiator Lars Meier, Vorstand von MenscHHamburg und Geschäftsführer der Agentur Gute Leude Fabrik. Im Spiegel-Podcast erzählt er mehr zur Idee.

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Viele Künstler unterstützen das Nicht-Festival:

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Wer zum Nicht-Festival kommt, will natürlich auch nichts trinken. Aber jeder kann für imaginäre Drinks von Viva con Agua, Fritz Kola, Astra, Ratsherrn Pilsener und Hamburg Blue Premium Vodka spenden und es kommt an.

Zudem hat das Team ein paar Merchandise-Artikel entworfen, die noch mehr Spenden einbringen sollen:

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Autor: Katrin Ried

Ist Redakteurin im Marketingressort. Vor ihrem Start bei der W&V beschäftigte sie sich vorwiegend mit Zukunftstechnologien in Mobilität, Energie und städtischen Infrastrukturen. Für Techniktrends interessiert sie sich ebenso wie für Nachhaltigkeit, sozialen und ökologischen Konsum.

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