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Space Hippie
Nike bringt Sportschuh aus Müll auf den Markt

Nike stellt einen nachhaltigen Trainingsschuh vor. Der Treter mit dem klangvollen Namen "Space Hippie" soll die niedrigste CO2-Bilanz aller Zeiten haben. Er kommt im Frühjahr auf den Markt.

Text: W&V Redaktion

11. Februar 2020

Der "Space Hippie" kommt in vier Versionen auf den Markt.
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Die Herstellung eines Trainingsschuhs habe noch nie so wenig CO2 verbraucht wie im Fall des "Space Hippie". Mit diesen Worten kündigt Nike das neue Modell an - dessen Oberfläche aus bis zu 90 Prozent recyceltem Material besteht. Bei der Produktion kamen unter anderem alte Plastikflaschen, gebrauchte T-Shirts, Garnfetzen und Fabrikabfälle aus der Fertigung des Laufschuhs Vaporfly zum Einsatz. 

Dass Nachhaltigkeit nicht auf Kosten des Designs geht, erklärt John Hoke, Chief Design Officer von Nike: "Das Space Hippie-Produkt präsentiert sich als ein Artefakt der Zukunft. Es ist Avantgarde; es ist rebellisch optimistisch." Das Modell sei aber auch eine Idee, sagt Hoke: "Es geht darum, herauszufinden, wie man das Beste aus dem wenigsten Material, der geringsten Energie und dem niedrigsten Kohlenstoffausstoß macht." Von der Materialauswahl über die Herstellungsmethoden bis zur Verpackung, habe man die Umweltauswirkungen berücksichtigt.

Die Zukunft der Produktion sei kreisförmig, erklärt Seana Hannah, VP Sustainable Innovation bei Nike. "Wir müssen über den gesamten Prozess nachdenken: wie wir etwas entwerfen, wie wir etwas herstellen, wie wir etwas verwenden, wie wir etwas wiederverwenden und wie wir bei jedem Schritt Abfall vermeiden."

Vom "Space Hippie" soll es vier Versionen geben, die in diesem Frühjahr auf den Markt kommen.

Nike gehört genau wie Konkurrent Adidas zu den Unterzeichnern des "Climate Protection Charter for the Fashion Industry". Das Ziel der Initiative: die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 30 Prozent zu reduzieren und bis 2050 zu eliminieren. Der "Space Hippie" ist ein Schritt in diese Richtung. 

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Autor: Maximilian Flaig

ist seit 2018 W&V-Redakteur und verbringt in dieser Funktion die meiste Zeit des Tages im Agenturressort. Dort versorgt ihn die kreativste Branche der Welt zuverlässig mit guten Geschichten - oder mit Zahlen für diverse Rankings. Sport- und Online-Marketing interessieren den gebürtigen Kölner besonders. 

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