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W&V Data-Analyse
November-Bilanz: Ausgaben fast auf Vorjahresniveau

Erstmals im Corona-Jahr erreichen die kanalübergreifenden Werbespendings fast wieder das Volumen des Vorjahresmonats. Im November legte vor allem Fernsehen stark zu. Das zeigt die W&V Data-Analyse.

Text: W&V Redaktion

16. Dezember 2020

Die Differenz zum Vorjahresmonat beträgt nur noch 0,8 Prozent.
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Wie sich der seit heute geltende bundesweite Lockdown auf die Werbeausgaben auswirken wird, wissen wir erst in ein paar Wochen. Jedoch ist davon auszugehen, dass die verschärften Maßnahmen den aktuellen Aufwärtstrend ausbremsen werden. Die Novemberzahlen zeigen immerhin deutlich, dass sich der Markt im Laufe der Pandemie erholt hat. Stand jetzt.

Über alle Medienklassen hinweg erreichen die Spendings im November fast wieder das Volumen des Vorjahresmonats. Die Differenz beträgt nur noch 0,8 Prozent. In der Jahressumme (Januar bis November) liegen die Ausgaben allerdings immer noch 5,5 Prozent hinter dem Vorjahr. Bisher flossen 2020 somit 1,77 Mrd. Euro weniger als 2019.

TV und Radio höher als 2019

Wie schon im Oktober liegt TV auch im November über dem Vorjahresmonat, diesmal sogar um satte 8,3 Prozent. Das Minus zu 2019 im Vergleich der ersten elf Monate beträgt zwar immer noch 3,4 Prozent, ist damit aber deutlich besser als die Entwicklung im Gesamtmarkt.

Radio war im Oktober der Überflieger, da lagen die Spendings um 9,1 Prozent höher als 2019. Dieser Positiv-Trend konnte im November knapp gehalten werden. Die Jahresentwicklung bewegt sich mit -3,4 Prozent gleichauf mit dem Fernsehen.

Für Print verzeichnet Nielsen weiterhin deutlich weniger Spendings als im Vorjahr. In der Summe der ersten elf Monate zeigt sich ein Rückgang um 10,7 Prozent, das entspricht 790 Mio. Euro.

Auf W&V Data sind alle Entwicklungen im Werbemarkt inklusive der jetzt vorliegenden Zahlen für November abrufbar, basierend auf den Zahlen unseres Partners Nielsen und visualisiert von Datalion.


Autor: W&V Redaktion

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