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Procter & Gamble
P&G fordert Geschlechtergerechtigkeit bei Alltagspflichten

Haltungskampagne: P&G will eine gerechte Aufgabenverteilung zwischen den Geschlechtern. Und fordert von den Männern, sich endlich verantwortlich zu fühlen.

Text: W&V Redaktion

28. Februar 2019

Typisches Männerproblem? Sie glauben allzu gern, es sei doch alles in bester Ordnung (Paar aus dem P&G-Film).
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Zu Jahresbeginn hatte die P&G-Marke Gillette eine Kampagne gestartet, in der sich die Brand für ein moderneres Männerbild einsetzt. Dabei wurde aus dem alten Slogan "The Best A Man Can Get" der zeitgemäßere Claim "The Best Men Can Be".

Die Marke bewies damit Haltung (was nicht bei allen gut ankam).

Dass es der Konsumgüter-Multi damit ernst meint, zeigt nun das Projekt #mentaldownload (auf Spanisch: #descargamental) von Proximity Madrid für die Dachmarke P&G.

Im Rahmen einer Studie wurden 2400 Frauen und Männer aus ganz Spanien befragt: 46 Prozent der Paare glaubten gemäß der Studie, dass in ihrer Beziehung die Aufgaben gerecht verteilt seien. Bei näherer Betrachtung stellte sich aber schnell das Gegenteil heraus.

Das erschreckende Ergebnis: Drei von vier Frauen leiden unter "mental overload" - unter ständiger Überforderung und chronischer Erschöpfung, weil sie zu viele Aufgaben an der Backe haben.

Festgelegte Aufgaben zu erledigen ist das eine. Sich verantwortlich zu fühlen ist aber etwas ganz anderes. Und genau daran hapert es bei den Männern noch. Sowohl das große Ganze als auch die nötigen kleinen Dinge jederzeit im Blick zu haben, das bleibt in den meisten Fällen leider noch an den Frauen hängen.

P&G will Paaren dabei helfen, zu einer gerechteren Aufgabenverteilung zu kommen.

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