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Nachhaltigkeit
Plastik-Reduktion: McDonald's zieht Bilanz

Die Fastfood-Marke McDonald's will 1.000 Tonnen Plastik im Jahr einsparen. Das Unternehmen kündigt erste Schritte an.

Text: W&V Redaktion

27. Juni 2019

McDonald's sieht sich nach Plastik-Alternativen um.
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Nach zehn Tagen Plastik-Reduktions-Test im "Better M Store" in Berlin, kündigt die Fast-Food-Kette McDonald's weitere Schritte an.

Im Laufe des kommenden Jahres sollen etwa die Desserts in nachhaltigeren Verpackungen "fast ohne Plastik" verkauft werden. Ziel sei, 1.000 Tonnen Plastik im Jahr einzusparen.

Das ist nach Unternehmensangaben etwa ein Drittel der Verpackungen, die McDonald's für hauseigene Produkte verwendet. Auf das gesamte Sortiment gerechnet, zu dem etwa auch Getränke anderer Marken gehören, sollen so zehn bis 15 Prozent Plastik gespart werden.

Bereits in diesem Jahr würden Plastikhalter für Luftballons abgeschafft, verspricht das Unternehmen. Ab 2021 dürfen diese in der EU nicht mehr verkauft werden - ebenso wie Einwegbesteck und -teller sowie Strohhalme aus Plastik. Tests mit dem Mehrwegbecher-System "Recup" würden "kontinuierlich ausgeweitet". Das Eis soll schließlich ohne Plastikdeckel und -löffel daherkommen, Shakes soll es im Papierbecher geben mit einer Alternative zum Plastik-Strohhalm.

Ziel sei, "nach und nach verschiedene Produkte, dort wo es für die Systemgastronomie Sinn macht, auf nachhaltigere Verpackungslösungen umzustellen", sagte Deutschland-Chef Holger Beeck. Das folge auch der weltweiten Zielsetzung, "dass bis 2025 all unsere Verpackungsmaterialien nur noch aus erneuerbaren, recycelten oder zertifizierten Quellen stammen".

Vom 17. bis 26. Juni konnten alle Gäste, die ihre Speisen im Restaurant in der Mall of Berlin konsumierten, die Plastik-Alternativen ausprobieren - und ihr Feedback geben. Die Aktion machte das Unternehmen unter anderem mit einem Social-Media-Clip bekannt (Agentur: Salt Works, Produktion: Fireapple). (mit dpa)

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