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Elektromobilität
Premiere bei Sixt: Tesla 3 kommt ins Angebot

In seinem Langzeit-Mietmodell Sixt+ startet das Unternehmen jetzt die Vermietung des Tesla-Modells 3 S+. Im monatlichen Abo kostet dieses 999 Euro samt Versicherungen und verschiedener Services.

Text: W&V Redaktion

19. Oktober 2021

Den Tesla 3 gibt es jetzt beim Autovermieter Sixt - zunächst nur in München.
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Sixt nimmt jetzt verstärkt Tesla-Modelle in seine Mietwagenflotte auf. Die ersten Teslas können bereits über die Online-Seite des Autovermieters gebucht werden. Im monatlichen Abo kostet der Tesla 3 S+ 999 Euro samt Versicherungen und verschiedener Services. Das Angebot gibt es bislang aber nur in München. Beworben wird es unter anderem mit Facebook-Werbung.

Das Unternehmen reagiert damit auf den Wunsch von Kunden nach mehr Elektroautos. Gegenüber dem Branchenmagazin Tesla Mag sagte eine Sixt-Sprecherin, das Unternehmen werde sein E-Angebot mit Tesla und anderen Marken weiter ausbauen.

Es ist nicht der erste Versuch von Sixt mit Tesla im Mietgeschäft. Das Tesla-Modell S ist schon länger in der Vermietung an einzelnen Standorten, Erich Sixt äußerte sich Ende 2019 aber bei einer Presskonferenz zu den Quartalszahlen unzufrieden über die Teslas im Leasing-Geschäft. Er bemängelte zu lange Reparaturzeiten. Eine große Rolle dürften auch zu geringe Gewinne beim Wiederverkauf gespielt haben. Da der Handel mit gebrauchten Fahrzeugen ein wichtiger Baustein im Geschäftsmodell der Autovermieter insgesamt ist, gibt es bisher nur ein kleines Angebot an Teslas zur Miete.

Doch die Meinung bei Sixt hat sich offenbar geändert. Weil die Nachfrage gestiegen ist, investiert Sixt in die eigene Elektroflotte und in den Ausbau einer eigenen Ladeinfrastruktur an den Standorten. Vor allem Alexander und Konstantin Sixt, die Söhne des Firmengründers, gelten als aufgeschlossen der Elektromobilität gegenüber.


Autor: Franziska Mozart

arbeitet als freie Journalistin für die W&V. Sie hat hier angefangen im Digital-Ressort, als es so etwas noch gab, weil Digital eigenständig gedacht wurde. Heute, wo irgendwie jedes Thema eine digitale Komponente hat, interessiert sie sich für neue Technologien und wie diese in ein Gesamtkonzept passen.

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