Anzeige

Waschservice statt Waschmittel
Procter & Gamble launcht Wäschereikette Tide Cleaners

Millennials waschen nicht mehr selbst, sondern lassen waschen. Als Waschmittelmarke muss man sich daher etwas einfallen lassen, befand P&G für Tide.

Text: Anonymous User

21. Februar 2019

Anzeige

Service statt Produkte heißt das neue Mantra der Brands. Procter & Gamble hat dies schon länger erkannt. Das Unternehmen betreibt 125 Wäschereien im Franchise-Modus. Es hat Wasch- und Bügel-Services in 20 Hochschulen und mehr 700 Drop-Off-Schließfächer in stationären Läden wie Hy-Vee.

Jetzt werden all diese Aktivitäten unter dem neuen Namen Tide Cleaners zusammengefasst. Bis Jahresende sollen Kunden an 2.000 Waschstationen ihr Schmutzwäsche abgeben und gewaschen und gebügelt abholen können.

Der Prozess funktioniert komplett digitalisiert. Kunden können über die Tide-Cleaners-App ihre nächstgelegene Waschstation finden und einen Abgabetermin wählen. Wenn ihre Wäsche fertig ist, werden sie per App benachrichtigt und können diese mit einem individuellen Öffnungscode aus einem Schließfach der Wäscherei abholen.

Mit der Maßnahme will P&G seine in den USA populäre Waschmittelmarke Tide auch in den Köpfen von Millennials verankern. Diese tendieren aber verstärkt dazu,  lästige Haushaltsarbeiten wie Lebensmitteleinkäufe, Hausputz und auch die Wäsche outzusourcen.

Anzeige