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Schärfere Kontrollen gefordert
Rossmann, dm und Douglas wehren sich gegen Ebay und Amazon

Benachteiligt fühlen sich Rossmann, dm und Douglas gegenüber Amazon Marketplace und Ebay beim E-Commerce mit Kosmetikartikeln.

Text: W&V Redaktion

6. Juni 2018

In Berlin ließ Rossmann bereits über Amazon Prime Now ausliefern.
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Die Drogerie- und Kosmetikketten Rossmann, dm und Douglas haben schärfere Kontrollen beim Verkauf von Kosmetikartikeln über die Online-Plattformen von Amazon Marketplace und Ebay angemahnt.

Verkäufer, die ihren Sitz meist im außereuropäischen Ausland hätten, verkauften über die Plattformen Waren, die in Deutschland nicht vertrieben werden dürften, schrieben die Drogerieketten in gemeinsamen Briefen an die Bundesministerien für Verbraucherschutz und Ernährung sowie das Bundeskanzleramt. Die Briefe liegen der Nachrichtenagentur dpa vor.

Die ausländischen Händler müssten keine Konsequenzen fürchten, und die Plattformen träten als Vermittler auf und wiesen die Verantwortung von sich, kritisieren die Drogerieketten in dem Schreiben. Es erscheine "befremdlich, dass zum Schutze der Verbraucher im stationären Handel selbstverständlich auch das kleinste Geschäft mit aller notwendigen Strenge kontrolliert wird, während es Schwergewichten des Online-Handels ohne weiteres möglich ist, frei von jeder staatlichen Aufsicht zu handeln".

Dies bedeute erhebliche Wettbewerbsnachteile "für jeden redlichen Händler", monieren Rossmann, dm und Douglas. 

W&V Online/dpa

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