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Aviation Gin
Ryan Reynolds verkauft seine Gin-Marke an Diageo

610 Millionen US-Dollar hat der weltgrößte Spirituosenhersteller Diageo auf den Tisch gelegt, um Ryan Reynolds Marke Aviation Gin zu kaufen. Der Schauspieler hält weiterhin einen Anteil.

Text: W&V Redaktion

18. August 2020

610 Millionen Dollar hat Diageo für den Kauf von Ryan Reynolds' Gin-Marke gezahlt.
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Ryan Reynolds ist nicht nur als Schauspieler vieler Hit-Filme wie Deadpool bekannt, sondern auch als Geschäftsmann mit seiner Marke Aviation Gin. Jetzt hat er diese an den weltgrößten Spirituosenhersteller Diageo verkauft - für 610 Millionen Dollar. 

Die Marke ist in den vergangenen Jahren unter der Führung von Davos Brands und der Leitung von Reynolds stetig gewachsen. Durch die Akquisition erwirbt Diageo auch die anderen Marken im Portfolio der Davos Brands, die aus Astral Tequila, Sombra Mezcal und TYKU Sake bestehen.

Reynolds hält aber selbst noch Anteile an Aviation Gin. "Vor etwas mehr als zwei Jahren wurde ich Eigentümer von Aviation Gin, weil ich den Geschmack von Aviation Gin mehr als jede andere Spirituose liebe", kommentiert der Schauspieler den Verkauf. "Was ich nicht erwartet hatte, war die kreative Freude, die das Erlernen einer neuen Branche mit sich bringen würde. Das Wachstum der Marke mit meinem Unternehmen, Maximum Effort Marketing, gehörte zu den erfüllendsten Projekten, an denen ich je beteiligt war."

Witzige Marketing-Gags brachten Erfolg

Reynolds weiß, wie man eine Gin-Marke vermarktet: Mit ganz viel Humor. Mit seinen legendären Werbegags stellte er Aviation Gin immer in den Vordergrund. Wie zuletzt, als er mit einem witzigen Werbespot seiner Spirituosen-Marke den umstrittenen Heimtrainer-Clip von Peloton auf die Schippe nahm. Die Klick-Zahlen gingen durch die Decke. Oder als er eine Netflix-Samsung-Werbung kaperte und seinen Aviation Gin reinschmuggelte:

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Autor: Nadia Riaz

volontierte bei W&V und Kontakter, war anschließend Redakteurin bei LEAD, wo sie ihre Begeisterung für Digital- und Tech-Themen entdeckte. Nadia hat München für Hamburg ausgetauscht und schreibt jetzt als freie Autorin für W&V am liebsten über Blockchain und KI.

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