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Kampagne
Sänger Kendji Girac wirbt für das Recht auf Sehen

Die Optikermarke "Le droit de regard" hat den Sänger für eine Kampagne gewonnen. Kendji Girac macht erlebbar, wie blind viele Menschen durchs Leben gehen müssen, weil sie sich keine Sehhilfen leisten können.

Text: W&V Redaktion

27. November 2020

Kendji Girac steht bei Universal unter Vertrag.
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Kendji Girac hat in Frankreich die dritte Staffel von The Voice gewonnen, danach drei Studioalben veröffentlicht. Ja, er hat sogar mit Ariana Grande gesungen. Der Franzose ist also einigermaßen prominent, weshalb es sich lohnt, mit ihm für die gute Sache zu werben. Hat sich die Optikermarke "Le droit de regard" gedacht.

Kein Geld für die Brille

Das Unternehmen hat den Künstler für einen ziemlich smarten PR-Stunt eingespannt, der den Menschen näher bringen soll, wie viele Leute in Frankreich schlecht sehen. Damit alle selbst erleben können, wie schwierig es ist, so durchs Leben zu gehen. Bei durchschnittlichen Optikerpreisen von 300 bis 600 Euro entscheiden sich 17 Prozent aller Französ:innen mit dem niedrigsten Einkommen aus finanziellen Gründen gegen Sehhilfen.

Der Sänger postete also ein Video seines Songs "Evidemment" in den sozialen Medien, das total unscharf war. Erst drei Wochen später klärte er seine irritierten Fans auf. Keine Absicht, nein, ein Live-Experiment:

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Droit de Regard bietet, ähnlich wie die deutsche Optikerkette Fielmann, Brillen und Linsen um Nulltarif an. Und sie stellt das Versprechen für eine gesunde Augenoptik in den Mittelpunkt ihrer Kommunikation.

Synergien mit Universal

Stéphane Xiberras, Kreativchef von BETC, sagt: "Dieser Clip ist der zweite, den wir für Droit de Regard gedreht haben. Abgesehen von der starken Idee, so Xiberras weiter, sei diese Kampagne für ihn auch ein Zeichen für die Synergien innerhalb der Vivendi-Gruppe, zu der sie gehören. Kendji Girac steht bei Universal unter Vertrag.


Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.

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