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Internationale Kampagne
Samsonite wendet sich an die Generation Instagram

Junge Reisende heute sind nicht unbedingt mit dem Rucksack auf Sinnsuche - sondern mit dem Rollkoffer auf Abenteuertour. Daran appelliert Samsonite.

Text: W&V Redaktion

17. Mai 2019

Eine junge Frau in der U-Bahn denkt an all die Orte, an denen sie gerade nicht ist - aber sein könnte: Samsonite-Spot für die Jugend.
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Es ist die erste weltweite integrierte Kampagne von Samsonite - und die präsentiert gleich mal ein ganz neues Markenbild: Nicht der aalglatte Busineetraveller ist es, der mit Samsonite-Gepäck reist. In der Kampagne "Born to Go" wendet sich der Gepäckhersteller ausdrücklich an die jungen Erwachsenen, vielleicht so Anfang der 20er.

Die reisen gern - unterstützt von digitalen Apps für die Planung, Buchung und Orientierung vor Ort, mit Konzepten wie Airbnb und gern auf der Suche nach dem perfekten Hintergrund für das Selfie für Instagram.

Sie sind die Zielgruppe der Kampagne von Wunderman Thompson Belgien, die Samsonite über seine Social-Kanäle verbreitet.

Dass die Marke die Themen der jungen Menschen verstanden hat, suggeriert der Spot, der die im Off aufgezählten Begriffe aus der klassischen Reisewelt der Gen X neu auflädt. Der Fluss ist ein Strom von Kindern, der zu erklimmende Berg ein Hochhaus, der Stamm die Clubszene. Und das einzige Problem: Akku leer (und selbst dafür hat Samsonite natürlich die Lösung).

Der Spot ist zielgruppengerecht geschnitten und inszeniert - und seine Botschaft kommt im ähnlichen Duktus daher wie Nikes "Just Do It": "Steh nicht einfach da und denk drüber nach. Geh."

Ein paar Produktvorzüge baut Wunderman Thompson geschickt mit ein - die Verknüpfung mit den Sehnsüchten der Jugend nach Abenteuer und mobilem Lebensgefühl geht auf.

Dazu passt die Verbreitung: Samsonite streut die Kampagne auf seinem Youtube-Kanal, auf Instagram und Facebook sowie auf seiner Homepage. Den Spot produziert Hamlet unter Regie von Ben Strebel. Motive für Online und Außenwerbung sowie den handel ergänzen die Kampagne (Fotografie: Olly Burn).    

Einzig die Produktpolitik passt nur zu einem Teil der Zielgruppe: Mit Koffern, deren meiste Modelle um die 500 Euro kosten, zielt der Hersteller dann wohl doch eher auf die Rich Kids - oder berufliche Durchstarter.

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