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BBDO für #MoveForEquality der UNESCO
Schach mal anders

Zum Internationalen Tag gegen Rassismus ändern zwei Schachspieler die Regeln. Statt Weiß macht Schwarz den ersten Zug.

Text: W&V Redaktion

21. März 2019

Magnus Carlsen und sein langjähriger Gegner Anish Giri (r.).
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Im Schach beginnt immer Weiß die Partie. Doch zum Internationalen Tag gegen Rassismus halten sich der vierfache Schachweltmeister Magnus Carlsen und sein langjähriger Gegner, Schachgroßmeister Anish Giri, nicht an diese Regel. Die beiden Rivalen unterstützen die Aktion #MoveForEquality der UNESCO, erdacht von der Agentur BBDO Germany

"Wir haben für eine Partie das Brett gedreht, um mit dem Schachspiel die Gleichheitsdebatten um eine neue Sichtweise zu bereichern", so Carlsen. Der Norweger entwickelt mit seiner Firma Play Magnus Schach-Anwendungen und ändert zugleich für kurze Zeit die Regeln in seiner App "Play Magnus".

Mit dem zeitlich begrenzten Update können die User selbst entscheiden, welche Farbe den ersten Zug macht. Außerdem haben die Magnus-Trainer-App-Nutzer die Möglichkeit, die berühmte "Unsterbliche Partie" von 1851 zu spielen, die ebenfalls mit den schwarzen Figuren eröffnet wurde.

Weitere Unterstützung kommt von der Schachgemeinschaft: Auf der Website chess24.com gibt es einen "Banter-Blitz-Marathon", bei dem die Großmeister mit der abweichenden Regel "Schwarz beginnt" gegen Hobby-Schachspieler antreten.

Die Protagonisten streuen im Netz einen Kurz-Film und Fotos zu #MoveForEquality. Sie sollen so auch Menschen dazu animieren, sich unter dem Hashtag an der Kampagne zu beteiligen.

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