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Volkswagen
Seat-Chef de Meo gibt Chefposten auf

Der angeblich von Renault umworbene Seat-Chef Luca de Meo tritt als Vorstandsvorsitzender der VW-Tochter zurück. Gerüchte, der Italiener stehe vor einem Wechsel zu dem französischen Autobauer, halten sich hartnäckig. 

Text: W&V Redaktion

8. Januar 2020

Luca de Meo gibt seinen Chefposten bei Seat auf.
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Luca de Meo gibt seinen Chefposten beim spanischen Autobauer Seat auf. Dies teilte der Konzern in einem Statement mit. De Meo trete auf eigenen Wunsch von seiner Funktion des Vorstandsvorsitzenden zurück, heißt es weiter. Der Schritt geschehe "in vollem gegenseitigen Einvernehmen". Trotz des Rücktritts soll der 52 Jahre alte Italiener bis auf weiteres Teil des VW-Konzerns bleiben. Die vakante Chef-Position besetzt Seat übergangsweise mit dem Finanzvorstand Carsten Isensee, der seine bisherige Rolle weiterführen wird. 

Brisanz erhält der Rücktritt von de Meo durch die hartnäckigen Gerüchte, der Manager stehe vor einem Wechsel zu Renault. Wie unter anderem die FAZ berichtete, wird de Meo als nächster Vorstandschef des französischen Autobauers gehandelt. Zwei Jahre solle de Meo bei Renault den Chefposten übernehmen und anschließend die Allianz mit den japanischen Autokonzernen Nissan und Mitsubishi verantworten. Für de Meo wäre ein Wechsel gleichzeitig eine Rückkehr. De Meo hatte seine Laufbahn bei Renault begonnen. 


Autor: Maximilian Flaig

ist seit 2018 W&V-Redakteur und verbringt in dieser Funktion die meiste Zeit des Tages im Agenturressort. Dort versorgt ihn die kreativste Branche der Welt zuverlässig mit guten Geschichten - oder mit Zahlen für diverse Rankings. Sport- und Online-Marketing interessieren den gebürtigen Kölner besonders. 

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