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Kampagne zu #Nomaika
Sixt verspottet die Jamaika-Sondierer

Blitzschnell mal wieder reagiert Sixt auf aktuelle Aufreger: Eine Anzeige in der SZ und Motive im Social Web kommentieren das Aus der Sondierungsgespräche.

Text: W&V Redaktion

22. November 2017

Die Sondierer verhandelten vier Wochen lang umsonst. Das kann nicht mal Sixt unterbieten, höhnt das aktuelle Kampagnenmotiv.
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In der Nacht von Sonntag auf Montag verkündete FDP-Chef Christian Lindner das Ende der Sondierungsgespräche einer potenziellen Jamaika-Koalition von CDU/CSU, FDP und Grünen. Am Dienstagabend schon haut Autovermieter Sixt einen raus: "4 Wochen umsonst. So günstig ist nicht mal Sixt", verkündet ein ganzseitiges Anzeigenmotiv in der Süddeutschen Zeitung.

Parallel dazu streut Sixt das Motiv auf seinen Social-Media-Kanälen, etwa auf Twitter und und Facebook. Dort wird der Spruch noch ergänzt um "Das müssen wir neidlos anerkennen". Hier gibt es bereits gut 26.000 positive Reaktionen auf den politischen Kommentar der Autovermieter aus Pullach bei München.

Sixt ist bekannt dafür, auf politische Themen aktuell und ironisch zu reagieren. Nicht immer stammen die Blitzmotive dabei von Stammagentur Jung von Matt. Wer eine gute Idee hat, mit der Sixt ironisch sein und provozieren kann, hat stets gute Chancen.

Eigentlich hatte Konzernchef Erich Sixt schon vor Jahren (nach einem Anzeigen-Debakel um die Griechenland-Rettung 2011) angekündigt, sich aus politischen Themen rauszuhalten. Geklappt hat das aber nicht - die Freude am Spaß ist in Pullach zu groß.

Seither drehten sich Motive, die unter anderem von den Münchner Agenturen 19:13 und FJR oder dem Kreativen Oliver Voss sowie von Jung von Matt beigesteuert wurden, beispielweise um die Piraten, die FDP, Peer Steinbrücks Stinkefinger und natürlich immer wieder Bundeskanzlerin Angela Merkel.

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