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Künstliche Intelligenz
So gruselig warnt Internova vor Urlaubs-Bots

Die meisten Reiselustigen lassen sich nicht mehr von echten Menschen bei der Urlaubsplanung helfen. Sie verlassen sich auf die Algorithmen von Online-Plattformen. Wie die arbeiten, zeigt Internova in einem Horror-Spot.

Text: Anonymous User

29. Juni 2021

Der Internova-Bot könnte auch in einem Horrorfilm auftreten
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Die Internova Travel Group ist ein Netzwerk von 62.000 Reiseberatern. Kein Wunder, dass die es wenig spaßig finden, wenn ihr Job von irgendwelchen Algorithmen und Bots übernommen wird. In einer aktuellen Kampagne unter dem Motto "Go Human, Book Human" spielt die Gruppe jetzt mit gängigen Tech-Phobien der Menschen. 

Gezeigt wird ein leichenblasser, glatzköpfiger Bot, aus dessen Hinterkopf eine Platine ragt. Er bewegt sich wie eine Figur aus einem Horrorfilm und verspricht den Zuschauern dabei Luxusunterkünfte und maßgeschneiderte Urlaubspläne. "Wir haben schon an alles gedacht. Denn wir sehen alles. Wir hören alles. Wir wissen alles über Sie und Tausende von anderen, die genauso sind wie Sie", sagt der Bot. Anschließend bleibt er vor einer trostlosen Hotelanlage stehen und fragt: "Die Suche nach ihrem perfekten Urlaub ist vorbei. Gefällt er ihnen?"

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Mit der Kampagne will Internova die Technologie im Reisebereich in Frage stellen und Verbrauchern, die schon seit Jahren ihre Reisen online buchen, die Augen öffnen, dass es auch anders geht. Sich auf Künstliche Intelligenz zu verlassen, könne manchmal zu enttäuschenden, vorgefertigten Ergebnissen führen, ohne überraschende Upgrades, Willkommenskörbe oder zusätzliche Vergünstigungen, erklärt das Unternehmen in einer Mitteilung. Und keiner kümmere sich, wenn etwas schief geht. Denn Bots seien darauf programmiert, zu verkaufen, nicht sich zu kümmern. 

"Lassen Sie keine Maschine Ihre Urlaubsunterkunft auswählen. Go Human. Book Human", lautet entsprechend der Aufruf am Ende des Spots. Internova-CMO Brend Rivard ist jedenfalls überzeugt: "Es ist an der Zeit, dass Menschen sich zurückholen, was ihnen rechtmäßig zusteht."


Autor: W&V Redaktion

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