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Produkt- und Verpackungstest
So schmeckt uns die "Erste Ernte" von Ritter Sport

Ritter Sport präsentiert voller Stolz die erste Schokolade mit Kakao aus eigenem Anbau. W&V hat die limitierte Edition probiert - und auch die Verpackung im Dschungel-Look unter die Lupe genommen.

Text: W&V Redaktion

29. November 2018

Die limitierte Edition "Erste Ernte" von Ritter Sport reist mit Jute-Säckchen, kleinem Kakao-Quiz und getrockneten Kakaobohnen an.
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Zu einem Produkttest mit Schokolade muss man die Redaktion nie lange bitten: Man hat sofort Besuch im Büro. Neugierig auf die neue Limited Edition "Erste Ernte" von Ritter Sport sind sie alle. Was ist an dieser Schokolade so besonders, dass sie eine eigene Edition verdient, mit aufwändiger Verpackung und allem Social-Media-Drumherum? Und hält sie das Versprechen? Wir haben uns die "Erste Ernte" genau angeschaut - und hinein gebissen.

Nun ist Schokolade immer Geschmackssache. Die einen mögen es dunkler, die anderen heller. Die einen süßer, die anderen bitterer. Die einen pur, die anderen mit Knusper-Klimbim.

Diese Ritter-Sport-Sorte, hergestellt aus der ersten Kakao-Ernte der firmeneigenen Plantage "El Cacao" in Nicaragua", bekommt von der Mehrheit eine gute Note. Denn die "dunkle Milchschokolade" mit 54 Prozent Kakao siedelt sich gut komponiert irgendwo dazwischen an. Eben nicht zu hell und nicht zu dunkel, nicht zu süß und nicht zu bitter. 

Mehr Premium 

"Schmelzend", "sehr schokoladig", "hochwertig", "mehr Premium als die Standard-Tafel", mit einem "zarten Hauch von Bitternote" loben einige Kollegen. Andere beißen rein, grummeln "Schokolade halt" und dann doch: "Lecker". Anderen macht sie "Lust auf mehr", ein Kollege ist überrascht: "Wenn ich nicht gewusst hätte, dass es eine Ritter Sport ist, hätte ich die Marke höher eingeschätzt". Eine "Glücklichmacher-Schoki" schwärmt ein Beglückter. 

Die Premium-Schokolade hat eine sechsjährige Vorgeschichte. So lange dauerte es, bis die Ritter-Sport-Plantage die ersten Kakaobohnen ernten konnte. Für 30.000 Tafeln reicht die "Erste Ernte". Deshalb gibt es sie auch in einer Premium-Verpackung. Das hat Tradition bei den limitierten Editionen, die von Ritter Sport stets hochwertig und auffällig verpackt werden. Schließlich kostet die Tafel im Online-Shop auch 2,50 Euro.

Diesmal hat sich Ritter Sport aber noch ein wenig mehr ins Zeug gelegt. Denn diese Schokolade ist der Anfang einer Geschichte mit Open End. Auf der Innenseite der Verpackung finden sich kurze Informationen zum nachhaltigen Kakao-Anbau, die innere Schokoladenhülle - normalerweise im Standard-Outfit - erhielt per Digitaldruck ebenfalls den hippen Blätter-Look.

Verpackungs-Check

Doch wie gelungen ist die neue Hülle im Dschungel-Look? Wir haben die Experten im Haus gefragt. Die W&V-Gestaltung unter Leitung von Art Direktor Stefan Lara Torres durfte erst mitnaschen - und studierte dann die Verpackung.

Hier ist ihr Votum: Ein sehr hochwertiges Packaging im modernen Design, das die Neugier auf das Produkt weckt. Eine Gestaltung, "die mit dem Storytelling Hand in Hand geht", lobt das Team. Eine runde Sache also, auch "optisch und haptisch ein Leckerbissen".

Aber es gibt auch kleine Abzüge: Das Motto "Erste Ernte" sei "etwas unterverkauft", moniert das Team, die Typographie "nicht so gut lesbar". Der eine findet die Zusatzinformationen gut, der andere hätte rein optisch lieber weniger. Einen Minuspunkt vergibt die Truppe für die Plastikverpackung, in der die Schokolade steckt. Das passt einfach nicht zum Thema Nachhaltigkeit.

Das Schöne an dieser Sonderedition: Der "Ersten Ernte" folgen - hoffentlich - noch viele weitere. Damit steigt die Chance, dass diese Schokoladensorte (anders als ihre Vorgänger) im Sortiment bleibt. Gut so. Wir wollen mehr davon.    

Innovative Verpackungsideen und Trends der Branche sind auch Thema beim 2. Packaging Summit am 3. und 4. April 2019 in München, zu dem W&V und Neue Verpackung einladen. Mehr zum Programm und den Referenten gibt es unter www.packagingsummit.de

  

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