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W&V Data-Ranking
So wirbt die wertvollste Marke der Welt

Zum zweiten Mal in Folge ist Amazon zur wertvollsten Marke der Welt gekürt worden. Auch unter den Werbungtreibenden gehört Amazon zu den Tops, wie das W&V Data-Ranking der Top-Motive zeigt.

Text: W&V Redaktion

8. Juli 2020

Amazon ist die wertvollste Marke der Welt und einer der Top-Werbungtreibenden hierzulande, wie W&V Data zeigt.
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Kurz vor dem 26. Unternehmensgeburtstag (5. Juli) wurde Amazon mit der Wahl zur wertvollsten Marke der Welt beglückt. Im aktuellen BrandZ-Rranking von Kantar und WPP erreicht der E-Commerce-Gigant einen Wert von fast 416 Mrd. US-Dollar – vor Apple (352 Mrd. US-Dollar) und Google (rund 324 Mrd. US-Dollar). Für das Ranking matcht Kantar Finanzdaten der Unternehmen mit Ergebnissen der Markt- und Verbraucherforschung. Wer sonst zu den Top Ten der wertvollsten Marken global zählt, sehen Sie im Ranking am Ende dieser W&V Data-Analyse.

Mit ersten Platz knüpft Amazon an seinen Erfolg vom vergangenen Sommer an, wo der Konzern erstmals als wertvollste Marke global aus dem BrandZ-Ranking hervorging. Den Wert hat Amazon jedoch in den dazwischenliegenden 12 Monaten exorbitant gesteigert: 2019 wurde der Markenwert mit rund 315 Mrd. US-Dollar verortet.

Werbedruck von Amazon steigt

25 Jahre Wartezeit bis zur Pole Position unter den Marken passt auch zur Werbehistorie von Amazon. Lange Jahre hielt sich hierzulande die Präsenz in den gängigen Medien mehr als im Rahmen, obwohl Umsatz und Bekanntheit längst den Super-Brand-Nimbus hatten. Doch mittlerweile mischt Amazon mit in der ersten Liga der Werbungtreibenden, und das mit steigendem Werbedruck, wie W&V Data zeigt.

Im aktuellen W&V Data-Ranking der 30 teuersten Motive einer Woche platziert sich Amazon gleich zweifach (s. nachstehende Tabelle). Durch Anklicken können Sie sich den Radio- und den TV-Spot auch gleich anhören bzw. ansehen.

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Hinzu kommen noch zwei Motive auf den weiteren Rängen. Damit summiert sich das Bruttobudget von Amazon allein in der Woche vom 22. bis 28. Juni auf rund 4,48 Mio. Euro. Offensichtlich mit steigender Tendenz: In den beiden Vorwochen lancierte Amazon einen Werbedruck von 3,16 Mio. Euro, davor in Höhe von 2,48 Mio. Euro – vorwiegend zur Bewerbung von Amazon Alexa.

Sollte Amazon seine Werbestrategie von 2019 dieses Jahr auch nur annährend fortsetzen, steht das Beste noch bevor. Im vergangenen Jahr nämlich hatte Amazon von seinem Jahresbruttovolumen in Höhe von rund 431 Mio. Euro nur circa 30 Prozent im ersten Halbjahr ausgegeben, und dafür satte rund 70 Prozent in der zweiten Jahreshälfte.

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Konsumenten entdecken auch kleine Onlineshops für sich

Als Goliath unter den Onlineshops bekommt Amazon übrigens gerade David-gleichen Gegenwind: Denn in der Coronakrise haben viele Deutsche neue Onlineshops ausprobiert - und sind ziemlich zufrieden damit. Fast jeder Dritte hätte in einem neu entdeckten Shop auch eingekauft, aus der Generation Z, der nächsten Shopper-Generation, sogar jeder Zweite, so eine Umfrage von Criteo. 77 Prozent wollen bei einem dieser Shops auch weiter einkaufen. Bei den Millennials liegt der Anteil sogar bei 85 Prozent.

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Autor: Christiane Treckmann

Als Redaktionsleiterin von W&V verantwortet Christiane Treckmann vor allem die Themenumfelder in der Printausgabe von W&V, die W&V Reports sowie diverse Sonderprodukte. Ihr Motto: Nutzwert statt Buzzword-Bingo. Zum Verlag W&V kam Christiane 2001, damals wahrscheinlich noch mit Klapphandy. Seitdem verfolgt sie vor allem, wie Medien und Mediennutzung die Gesellschaft verändern.

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