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Digitale Transformation
So wirtschaften Unternehmen in Zukunft

Die Geschäftsmodelle der Zukunft werden humaner sein. Davon ist Transformationsexpertin Miriam Specht überzeugt. Unternehmen, die heute noch erfolgreich sind, müssen sich dafür neu erfinden.

Text: W&V Redaktion

26. September 2019

Miriam Specht hat ihr Institut für Zukunfts-Kompetenzen und -Strategien schon 2008 gegründet.
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Eigentlich wollten wir mit Miriam Specht, Gründerin und Geschäftsführerin der Beratungsfirma Yellow Frog aus Stuttgart, ein Interview führen. Sie hält aber lieber eine Vorlesung. "Visualisieren" nennt sie das. Kreidestrich um Kreidestrich erstehen auf der Schiefertafel im Kreativraum der W&V die Maslow'sche Bedürfnispyramide, der Innovations-Annahme-Zyklus von Rogers, Spechts eigenes Modell der Multi-Identitäten. Es ist wie an der Uni erhellend und überwältigend zugleich: Die Frau skizziert sie nicht weniger als eine Revolution.

Die Psychologin und HR-Managerin beschäftigt sich seit Jahren mit der Arbeits- und Geschäftswelt von morgen, beobachtet, zieht ihre Schlüsse, entwickelt Gesetzmäßigkeiten und korrigiert sich dabei immer wieder selbst. Ihre Kunden holen sie, wenn "etwas rückläufig" ist, wie sie sagt. Die Not ist groß in den Tagen des digitalen Wandels. In den seltensten Fällen aber gehen die Firmenlenker so weit, wie Specht empfiehlt. Der eine oder andere Mittelständler ist dann auch schon mal pleite gegangen.

Keine Angst vor Veränderung

Für ihre Modelle simuliert Miriam Specht Extremsituationen, spricht von der "Auflösung heutiger Arbeitsparadigmen", dem "Niedergang von Geschäftsmodellen" und "Massenentlassungen". Krasse Szenarien, die ihr helfen, Muster zu erkennen, die sie für ihre Beratungstätigkeit braucht. Bei alledem bleibt Specht überraschend entspannt. Hat sie keine Angst vor der Veränderung? "Wir waren in der alten Epoche erfolgreich, jetzt müssen wir uns das Standing in der neuen Zeit erarbeiten. Der Mensch selber kann das." Da ist Specht zuversichtlich.

Im Interview der aktuellen W&V (EVT: 2. Oktober 2019) verrät sie, wie's geht. Hier schonmal ein Vorgeschmack mit der Maslow'schen Bedürfnispyramide:

Am kommenden Montag (30.9.) skizziert Miriam Specht auf unserer Tafel noch, wie das Geschäftsmodell der Zukunft aussieht (auf W&V+). Für den ganzen Rest müssen Sie das Print-Interview lesen, das am Ende schließlich doch noch entstanden ist.

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