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Nachhaltigkeit
Sodastream ändert seine Marschrichtung

Sodastream ruft am heutigen Earth Day zum Schutz des Planeten Erde auf und will bis 2025 auf Einwegplastikflaschen verzichten. Vor allem die Sirupflaschen des Unternehmens sind bald nicht mehr aus Plastik.

Text: W&V Redaktion

22. April 2020

Die Natur im Fokus: Sodastream ruft zum Plastikverzicht auf
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Der Wassersprudlerhersteller Sodastream will ab sofort das Thema Nachhaltigkeit ganz nach vorne stellen. Zum heutigen Earth Day ruft das Unternehmen dazu auf, den Schutz des Planeten Erde auch in Krisenzeiten nicht zu vergessen. Selbst gibt das Unternehme ein Versprechen für die Umwelt ab: Bis 2025 will das Unternehmen weltweit 67 Milliarden Einwegplastikflaschen einsparen. Auf diese Zahl kommt Sodastream, weil das Unternehmen errechnet hat, wie viele Einwegflaschen eingespart werden von Haushalten, die Sodastream benutzen.

Sirup aus Plastik gehört bald der Vergangenheit an

Zwar sind die Flaschen, mit denen das Wasser gesprudelt wird, aus Glas, doch die vielen Sirupflaschen, die Sodastream verkauft und mit denen aus dem gesprudelten Wasser süße Drinks gemacht werden können, sind aus Plastik. Bis 2021 sollen diese komplett von Plastik auf recycelbares Metall umgestellt, wodurch in den nächsten fünf Jahren noch einmal rund 200 Millionen Einwegplastikflaschen vermieden werden.

Kommuniziert wird dieses umfangreiche Vorhaben, mit dem Sodastream auch einen neuen Schritt in der Markenpositionierung geht, mit einem Spot, der auf YouTube und in den sozialen Medien läuft.

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Um seiner Verpflichtung zusätzlich Ausdruck zu verleihen, spendet SodaStream darüber hinaus an die Non-Profit-Organisation WaterAid, die sich für die Bereitstellung von Wasser – zum Trinken und Händewaschen – einsetzt.

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Weitere Maßnahmen für die Umwelt

Auch im Bereich erneuerbare Energien investiert der Wassersprudlerhersteller aktuell stark: So wurden kürzlich Solarpaneele auf dem Dach der Hauptfabrik in Israel installiert, die schon heute fünf Prozent des kompletten Energiebedarfs des Unternehmens decken. Bis 2021 soll dieser Anteil sogar auf 20 Prozent steigen. Außerdem plant Sodastream, auf Erdgas und Kraft-Wärme-Kopplung umzustellen und komplett aus fossiler Energie auszusteigen. Bis 2024 soll die Produktionsstätte dann zu fast 100 Prozent energieautark sein. 


Autor: Lena Herrmann

schreibt als Redakteurin für das Marketingressort der W&V unter anderem über Sportmarken und Reisethemen. Beides beschäftigt sie auch in ihrer Freizeit. Dann besteigt sie Berge, fährt mit dem Wohnmobil durch Neuseeland und Kanada, wandert durch Weinregionen oder sucht nach der perfekten Kletterlinie.

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