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Plastikmüll reduzieren
Solero zieht blank: Eis ohne Einzelverpackung

Auch Langnese will gegen Plastikmüll vorgehen und verzichtet beim Solero Bio Lemon Multipack auf Einzelverpackungen. Das ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von Unilever.

Text: W&V Redaktion

1. November 2019

Bolero Bio Lemon: kommt ohne Einzelverpackung
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Das Wassereis Solero Bio Lemon von Langnese kommt fast ohne Plastik aus. In den Multipacks sind die einzelnen Produkte nicht separat verpackt, sondern können direkt aus der Box entnommen und geschleckt werden. 

Die Umverpackung ist im Inneren mit einer dünnen Kunststoffbeschichtung versehen, die verhindern soll, dass das Eis an der Hülle des Multipacks kleben bleibt. Laut Langnese kann der Karton im Altpapier entsorgt und anschließend recycelt werden, da er zu 95 Prozent aus Papier besteht. Normalerweise sollten beschichtete Papierprodukte allerdings in die Gelbe Tonne (den Gelben Sack) wandern, sagen diverse Verbraucherratgeber.

Auch die Fans sind gefragt 

Immerhin spart der Lebensmittelhersteller mit der neuen Box 35 Prozent Plastik ein. Das ist toll! Dennoch sind weitere Anregungen und Anmerkungen zum Kunststoffsparen erwünscht: Jede Box ist auf der Rückseite mit einem QR-Code versehen, der zu einer Umfrage führt, was Langnese noch besser machen kann. Auch in den sozialen Medien können Fans ihre Ansichten unter dem Hashtag #soleroziehtblank teilen.

Wer trotz kalter Temperaturen Lust auf das Eis ohne Umverpackung hat, wird in ausgewählten Rewe-Filialen in Nordrhein-Westfalen und in Rheinland-Pfalz fündig. Dort ist zunächst eine limitierter Anzahl der Multipacks erhältlich.

Neue Ziele für weniger Verpackungsmüll

Die Lösung für Solero Bio Lemon ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von Unilever. Bis 2025 möchte das Unternehmen die verwendete Menge an Neuplastik halbieren und 350.000 Tonnen weniger Neuplastik für Verpackungen einsetzen. Durch die absolute Einsparung von Neuplastik sollen so insgesamt 100.000 Tonnen Reduktion erzielt werden. 

Unilever führt deshalb wiederbefüllbare oder wiederverwertbare Verpackungen und Produkte ein, die ganz ohne (Kunststoff-)Verpackungen auskommen. Die verbliebenden Einsparungen sollen durch die Verwendung von Post-Consumer-Rezyklat (PCR) erzielt werden – also recyceltes Plastik aus Kunststoffabfällen, die bei Endverbraucherinnen und Endverbrauchern zu Hause und in Büros anfallen.

Für Unilever gilt nur Plastik, das zuvor von Verbraucherinnen und Verbrauchern genutzt wurde, als PCR. Nur dann tragen wir zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft bei. Die Nutzung von Plastik aus dem industriellen Bereich, das dem Kreislauf wieder zugeführt wird (PIR), ist für uns kein wesentlicher ökologischer Beitrag. Hier sind die Kreisläufe bereits heute weitestgehend geschlossen.

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