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Studie
Stadtbummel sticht Online-Shopping

Nach wie vor bevorzugen die Deutschen das analoge Einkaufen im Geschäft gegenüber dem Shopping im Netz. Allerdings: Die Deutschen sind digitaler als ihr Ruf.

Text: W&V Redaktion

12. September 2018

Online-Shopping wird immer attraktiver.
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Gemütlicher Stadtbummel oder doch lieber online bestellen? Der aktuellen IPG Mediabrands Studie "Retail Buying Study" zum europaweiten Einkaufsverhalten zufolge lassen sich 43 Prozent der deutschen Einkäufer gern online inspirieren und shoppen auch ganz selbstverständlich im Netz. Damit liegen die deutschen Konsumenten vor England mit 35 Prozent, Italien und Frankreich mit je 31 Prozent oder Spanien mit 28 Prozent.

Online-Recherche ist beliebt

Vor allem die Spanier und Italiener mit 50 beziehungsweise 47 Prozent recherchieren vor dem Kauf eines Produktes online, kaufen dann aber doch im Geschäft. Bei den Deutschen ist diese Gruppe mit 29 Prozent deutlich kleiner. Weitere 26 Prozent der deutschen Konsumenten holen sich ihre Inspirationen im Geschäft und kaufen laut der Studie auch dort. Somit kauft die Mehrheit der Deutschen schlussendlich im Geschäft: 55 Prozent bevorzugen den stationären Handel für den Kaufabschluss. In England, Frankreich, Italien und Spanien sind es über 65 Prozent. Der Anteil der Shopper, die im Geschäft recherchieren und dann online kaufen, liegt in allen europäischen Ländern bei nur ungefähr fünf Prozent.

Für die Studie der IPG Mediabrands wurden 52.800 Online-Interviews in elf Ländern geführt. In Deutschland nahmen knapp 5.000 Menschen zwischen 18 und 64 Jahren online teil und gaben Auskunft zu ihrem Einkaufsverhalten in zwölf verschiedenen Branchen, unter anderem Bekleidung, Lebensmittel, Beauty oder Reisen. IPG Mediabrands, Teil der Interpublic Group, vereint 10.500 Marketing-Kommunikations-, Medien- und Technologie-Spezialisten in über 130 Ländern zu einem Netzwerk.

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