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Vor Landtagswahlen im Osten
Startup-Verband lanciert Kampagne gegen die AfD

Der deutsche Startup-Verband spricht sich wenige Tage vor den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg gegen die AfD aus: Die Positionen der Partei seien "rückwärtsgewandt" und "fortschrittsfeindlich."

Text: W&V Redaktion

30. August 2019

Der Kampagnen-Claim - und im Hintergrund eine Szenerie der Sächsischen Schweiz.
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Der Bundesverband Deutsche Startups hat eine Social-Media-Kampagne zu den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg am kommenden Sonntag gestartet. Motto: "In einem Land mit AfD-Regierung würde ich kein Startup gründen!"

Der weitere Text der Posts lautet: "Offenheit zeichnet Gründertum aus. Diversität ist Voraussetzung für Innovation. In Veränderungen sehen wir keine Gefahr, sondern eine Chance. Nationalistisches Denken lehnen wir ab. Teile diesen Post, wenn du das auch so siehst.".

Zusätzlich wird auf einer Kachel der Claim abgebildet, deren Hintergrund eine Ansicht aus der Sächsischen Schweiz zeigt. Viele Gründerinnen und Gründer, Akteure aus dem Startup-Ökosystem und andere Nutzer hätten bereits die Kampagne geteilt und kommentiert, teilt der Verband mit. 

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Florian Nöll, Vorsitzender des Startup-Verbandes, erläutert die Motivation hinter der Kampagne: "Der Startup-Verband hat sich schon immer gegen die rückwärtsgewandten und fortschrittsfeindlichen Positionen der AfD gewandt. Deswegen stehen beispielsweise auf unseren Einladungsverteilern auch keine Politiker der AfD. Die AfD steht für alles, für das Startups nicht stehen. Die AfD ist schädlich für den Technologie- und Startup-Standort Deutschland."

Man zeige klare Kante und spreche klar aus, was das Startup-Ökosystem denke. Wer einmal in einem Startup in München, Köln, Berlin, Hamburg oder Leipzig war, der sehe, dass Startups insbesondere auch dann erfolgreich seien, wenn die Diversität unterschiedlichster Perspektiven und Hintergründe zusammentreffe. Dieses gelte es zu bewahren, so Nöll. 


Autor: Maximilian Flaig

ist seit 2018 W&V-Redakteur und verbringt in dieser Funktion die meiste Zeit des Tages im Agenturressort. Dort versorgt ihn die kreativste Branche der Welt zuverlässig mit guten Geschichten - oder mit Zahlen für diverse Rankings. Sport- und Online-Marketing interessieren den gebürtigen Kölner besonders. 

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