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Traditionsunternehmen
Steiff bringt Möbel-Kollektion auf den Markt

Das Familienunternehmen Steiff erweitert sein Sortiment und bietet ab 2019 auch Möbel an. Dazu hat es sich einen ebenso traditionsreichen Partner gesucht.

Text: W&V Redaktion

5. November 2018

Steiff bietet schon längst mehr als Teddys: Nach Kleidung und Accessoires kommen Möbel.
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Der schwäbische Spielwarenhersteller Steiff bietet schon längst mehr als Teddys: Nach Kleidung und Accessoires kommen ab 2019  auch Möbel. Hergestellt werden die Möbelstücke vom ostwestfälischen Unternehmen Wellemöbel, mit dem Steiff eine Lizenzpartnerschaft geschlossen habe, sagte Peter Hotz, der Geschäftsführer der Steiff Beteiligungsgesellschaft, der "Welt am Sonntag". Zum Start umfasse die Kindermöbelkollektion "Babyzimmer Margarete" Bettchen, Schrank, Sideboard und eine Wickelkommode.

Wellemöbel ist wie Steiff ein Unternehmen mit langer Tradition. 1896 wurde es als Tischlerwerkstatt gegründet. Neben Babyzimmern können Kunden dort auch Jugendzimmer, Schlafzimmer und Büromöbel ordern.

Alle Teile werden in Deutschland produziert. Die weißen Möbel weisen einige Besonderheiten auf. Der Kopfschutz am Wickelaufsatz ist beispielsweise aus Plüsch, um zu verhindern, dass das Kleinkind sich stoßen könnte. Das Bett verfügt über verschiedene Höheneinstellungen und kann zusätzlich mit einer Lichtleiste unter dem Lattenrost bestellt werden. Das Licht reagiert auf Bewegungen und ermöglicht dem Kind so ein beleuchtetes Ein- und Aussteigen. Sämtliche Möbel sind rechts unten mit dem typischen Steiff Logo gebrandet und zu jedem Babybett bekommt das Kind einen Bärenkopf-Anhänger mit Quietsche geschenkt.

Im Vertrieb setzen die Schwaben auf ihre 20 Steiff-Stores. Dazu kommen mehrere Filialen in europäischen Metropolen wie Wien, Zürich oder Paris. "Diese Art des Vertriebs wollen wir weiter ausbauen", kündigte Hotz an. Steiff spreche auch Drogerien und Buchhändler als Vertriebspartner an, um in der City präsent zu sein und vom Kunden wahrgenommen zu werden. "Dazu sind auch Möbelhäuser eine neue Zielgruppe für uns und natürlich der Onlinehandel."

am/dpa

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