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Pitch
Takko Fashion sucht neue Agentur

Der Modediscounter hat verschiedene Agenturen zum Präsentieren nach Telgte eingeladen. Offiziell ist das nicht, aber Takko braucht einen neuen Werbepartner. Denn TBWA in Hamburg gibt es nicht mehr.

Text: W&V Redaktion

7. September 2020

Zuletzt hat Takko im Herbst 2019 für seine junge Kollektion geworben.
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Das Schicksal teilt Takko mit einigen Firmen. Nachdem erst Heimat in Hamburg dicht machte und zu TBWA umfirmierte, schloss die Agentur mitten in der Corona-Pandemie ihre Pforten gleich ganz. Jetzt hat sich das Marketing aufgemacht, die Nachfolge zu regeln und pitcht, um einen neuen Betreuer zu finden, genauer: eine Leadagentur.

Welche Agenturen eingeladen sind, verrät das Unternehmen nicht. Eine Sprecherin will nicht mal bestätigen, dass es den Wettbewerb überhaupt gibt. Aus Agenturkreisen aber ist zu hören, dass der Wettbewerb längst läuft. Das Marketing leitete zuletzt Manuela Holler. Sie lancierte im Herbst 2019 die jüngste Kampagne, die bewusst jüngere Kundinnen und Kunden ansprechen sollte (Bild).

Errungene Erfolge in Gefahr

Takko Fashion hatte schwer mit den Folgen des Lockdown vom Frühjahr zu kämpfen. Inzwischen haben die Verkäufe aber wieder an Fahrt aufgenommen.

Takko hat erst vor wenigen Jahren eine schwierige Zeit hinter sich gebracht. Arnold Mattschull hatte das Unternehmen sieben Jahre lang geleitet, zunächst von 2004 bis 2008. Dann holten ihn die Investoren 2016 aus dem Ruhestand zurück, um den währenden Umsatzrückgang zu stoppen und das Unternehmen wieder profitabel zu machen. Das gelang, wie die Textilwirtschaft berichtete.

Im Februar 2019 hat sein Sohn Alexander übernommen, der Takko nun aus der Coronakrise führen muss. Takko gehört seit 2011 mehrheitlich zum Finanzinvestor Apax Partners in London.

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Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er liebt alles, was Struktur hat in der Agenturwelt und Werbern unter den Nägeln brennt. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine.

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