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Zero-Waste
Tegut experimentiert mit "Unverpackt"-Sortiment

Nach der Einführung verpackungsfreier Kosmetikartikel testet Tegut in Fulda gerade die Einführung der so genannten "Unverpackt"-Regale für lose Lebensmittel. Weitere Filialen in Deutschland sollen folgen.

Text: W&V Redaktion

30. Juli 2019

Tegut möchte sein "Unverpackt"-Konzept bald bundesweit einführen.
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Direkt neben der Obst- und Gemüseabteilung befinden sich im Tegut-Stammsitz in Fulda-Kaiserwiesen die neuen "Unverpackt"-Reihen, in denen sich Kunden ihre Einkäufe selber zapfen können. Natürlich alles in Bio-Qualität. Die Kunden bringen ihre eigenen Gefäße mit oder nutzen die kompostierbaren Papiertüten vor Ort und füllen sich selbst die gewünschten Mengen ab.

Die Palette der 144 losen Lebensmittel reicht von Nudeln, Reis und Bohnen über Müsli und sogenannte Superfoods wie Quinoa, Kamut und Kakaobutterchips bis hin zu süßem Fruchtgummi.

So sehen die neuen Regalreihen am Tegut-Firmensitz in Fulda aus.

Weitere Tegut-Märkte sollen folgen

Das Kundenfeedback ist äußerst positiv, viele Tegut-Kunden begrüßen die Initiative und wünschen sich die Einführung der Lebensmittelspender auch in ihrer Nähe.

"Wir freuen uns sehr, den vielen Kundenanfragen damit entgegen zu kommen und ein so großes Sortiment verpackungsfrei anbieten zu können", äußert sich Daniel Henkel, Bereichsleiter Einkauf Lebensmittel. "In den ersten Tagen konnten wir schon großes Kundeninteresse erleben und so werden wir im Herbst auch in unserem neuen Markt in Heidelberg die "Unverpackt"-Regale installieren."

Die Kette kennt sich mit "Unverpackt" aus

Auch führt die zum Schweizer Migros-Konzern gehörende Kette bereits seit einiger Zeit eine große Auswahl an verpackungsfreien und nachhaltig produzierten Drogerie- und Kosmetikartikeln. Die festen Seifen, Zahnbürsten und Shampoos und wasserneutralen Wattestäbchen sind zudem vegan und fair gehandelt.

Seit 2015 stellt Tegut außerdem recyclingfähige Knotenbeutel aus nachwachsenden Rohstoffen und Mehrwegbeutel bereit und ermutigt seine Kunden, mit diesen oder mitgebrachten Gefäßen an der Frischetheke oder in der Obst- und Gemüseabteilung verpackungsfrei einzukaufen. Mit Erfolg: 2018  ist der Absatz nachhaltiger und fair gehandelter Produkte gestiegen und die Warenkörbe konnten deutlich erhöht werden.

Wer nicht warten möchte, bis ein Tegut in der Nähe die Unverpackt-Regale einführt, findet hier eine Übersicht der Zero-Waste-Märkte in Deutschland.

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