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Deutsche Telekom
Telekom setzt auf Poesie in ihrer 5G-Kampagne

"Entfernung soll in Luft aufgehn. Nichts soll zwischen uns mehr stehn": Die Deutsche Telekom startet in die zweite Phase ihrer 5G-Kampagne. Im Spot von DDB geht es um die Menschen, nicht um die Technik.

Text: W&V Redaktion

3. August 2020

Die Telekom will mit dem 5G-Netz die Menschen näher zusammenbringen: Szene aus dem Spot von DDB.
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Schon Mitte Juni hat die Telekom damit begonnen, für ihr 5G-Netz zu trommeln. Dabei stand bisher das Branding ("T5G") im Mittelpunkt. In der zweiten Kampagnenphase will die Telekom jetzt den neuen Mobilfunkstandard emotional aufladen. Das Team um Markenchef Ulrich Klenke setzt dabei alles daran, die Menschen und nicht die Technologie in den Mittelpunkt zu stellen.

Im neuen TV-Spot, der ab 3. August zwei Monate lang zu sehen sein wird, kreist die Kamera um verschiedene Personen, die ein Gedicht aufsagen. Diese Textform eignet sich laut Klenke gut, um als Marke Empathie mit den Menschen zum Ausdruck zu bringen. Und genau das sei in Zeiten der Pandemie besonders gefragt (im Zentrum der aktuellen Coke-Kampagne steht übrigens ebenfalls ein Gedicht).

So dichtet die Deutsche Telekom:

Kein Warten und kein Zögern mehr
Kein Zweifeln und kein Ungefähr
Weil mehr verbindet, als uns trennt
Ohne aber, ohne wenn
Entfernung soll in Luft aufgehn
Und nichts soll zwischen uns mehr stehn

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"Unser Spot ist großes Kino", findet Christian Loefert, der im Unternehmen für die Kampagne zuständig ist. "Wir setzen auf starke Gefühle. Mit der Kampagne will die Telekom erneut ein Statement gegen die Spaltung der Gesellschaft und für mehr Teilhabe setzen." Der von DDB kreierte 40-Sekünder läuft auf reichweitenstarken Sendern sowie Online. Dazu kommen ein Out-of-Home-Auftritt sowie Printanzeigen. Für die Mediaplanung ist Mindshare (Frankfurt) verantwortlich. Produziert wurde der Film von Tempomedia. Regie führte Reynald Gresset.

Mit 5G machen Videokonferenzen erst richtig Spaß

Allein in den vergangenen fünf Wochen hat die Telekom 18.000 Mobilfunkantennen fit für 5G gemacht. Damit können hierzulande jetzt 40 Millionen Menschen den neuen Standard nutzen. Bis zum Jahresende sollen zwei Drittel der Bevölkerung von 5G profitieren können. Der größte Vorteil dabei sind völlig ruckelfreie Videokonferenzen.


Autor: Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.

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