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W&V Data-Werberanking
Tiernahrung: Nestlé & Co erhöhen den Werbedruck

Nicht nur der „Nimm-Deinen-Hund-mit-zur-Arbeit-Tag“ heute zeigt, wie tierisch gut drauf die Deutschen sind – und das durch Corona noch mehr. Tiernahrungsmarken reagieren mit bis zu 250 Prozent Werbeplus.

Text: W&V Redaktion

26. Juni 2020

Am Donnerstag ist "Nimm-Deinen-Hund-mit-zur-Arbeit-Tag". Auch Nestlé & Co. zeigen mehr (Werbe-)Herz für Tiere.
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Der „Nimm-Deinen-Hund-mit-zur-Arbeit-Tag“ am 26. Juni wird mittlerweile weltweit begangen. Nestlé, im Tiernahrungsbereich unter anderem mit Marken wie Felix oder Beneful vertreten, hat das zum Anlass genommen für eine Studie zum Haustier am Arbeitsplatz (durchgeführt von der IUBH Internationalen Hochschule) – vor allem vor dem Hintergrund, welche Rolle der Hund im Homeoffice spielt. Danach sieht ein Großteil der Hundebesitzer seine Fellnase als wichtigsten Stressabbauer in der Krise. Für 74 Prozent ist der Hund dabei eine „gewinnbringende Erfahrung“ für mehr Bewegung, mehr Ausgeglichenheit.

Überhaupt hat Corona die ohnehin große Liebe der Deutschen zum Haustier beflügelt. Mehr Zeit zu Hause verbringen zu müssen/können oder Angst vor Isolation haben deutlich mehr Menschen bewogen, Ja zum Haustier zu sagen. Die Tierheime sind so leer wie lange nicht. Rund sechs von zehn Deutschen teilen ihr Leben mit Haustieren. Dabei liegen Katzen mit 55 Prozent ganz oben, Hunde folgen in der Beliebtheitsskala von Splendid Research mit 49 Prozent auf Platz zwei.

Eine Entwicklung, auf die die Tiernahrungshersteller deutlich reagiert haben. Auch wenn die Branche unterm Strich derzeit ein Werbeminus von knapp 30 Prozent verzeichnet: Die drei Top Player, die ohnehin den Markt mit Abstand dominieren, haben alle ihre Spendings hochgefahren.  

Nestlé mit Abstand in der Pole Position

Wie sich die Spendings der Tiernahrungshersteller entwickelt haben, zeigt das nachfolgende W&V Data-Ranking mit den zehn größten Werbungtreibenden des Segments. Basis dafür sind die Zahlen von W&V Data-Partner Nielsen für den Zeitraum Januar mit Mai 2020. Detaillierte Infos dazu können Sie hier auf unserem W&V Data-Dashboard zu den wichtigsten Branchen und ihren Playern abrufen.

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(Fast) alles für die Katz‘

Nestlé, mit Abstand die Nummer eins, erhöhte danach sein Bruttowerbebudget um 64 Prozent, Finnern (u.a. Rinti) um fast 19 Prozent und Pets Deli verdoppelte sogar sein Werbevolumen. Das wird nur noch durch Animonda getoppt, wo die Budgets 258 Prozent über dem Vorjahreszeitraum liegen.

Übrigens: Während die Haustierliebhaber bei der Entscheidung für Hund oder Katz‘ gar nicht so weit auseinanderliegen, liegen in puncto Werbung klar die Samtpfoten vorn: Mehrheitliche rund 65 Prozent des knapp 16 Mio. Euro großen Gesamtwerbetopfs werden für Katzennahrung investiert. Aber vielleicht gibt es dennoch am „Nimm-Deinen-Hund-mit-zur-Arbeit-Tag“ für Bello und Co. eine Portion extra.

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Autor: Christiane Treckmann

Als Redaktionsleiterin von W&V verantwortet Christiane Treckmann vor allem die Themenumfelder in der Printausgabe von W&V, die W&V Reports sowie diverse Sonderprodukte. Ihr Motto: Nutzwert statt Buzzword-Bingo. Zum Verlag W&V kam Christiane 2001, damals wahrscheinlich noch mit Klapphandy. Seitdem verfolgt sie vor allem, wie Medien und Mediennutzung die Gesellschaft verändern.

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