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Social Hype
TikTok feiert Viralhit SeaShanty

Der schottische Postbote Nathan Evans hat mit seinem Seemannslied die TikTok-Welt bewegt. Alle sangen mit. Die Agentur VaynerMedia hat daraus in aller Schnelle einen TV-Spot gemacht, der jetzt on air geht.

Text: W&V Redaktion

29. Januar 2021

SeaShanty: Andere Nutzer:innen fügten ihre ganz persönliche Note hinzu
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Clubhouse? Nein, #SeaShanty ist der Hype des Jahres. TikTok und VaynerMedia haben dazu eben eine Kampagne fertig gestellt, die dafür die Kreativ-Community der Plattform feiert. Inspiriert - wie immer auf TikTok - von einem experimentierfreudigen jungen Menschen, der es in kürzester Zeit schaffte, viral zu gehen und zwar mit einem, richtig, Seemannslied.

Der schottische Postbote Nathan Evans konnte nicht ahnen, dass sein TikTok-Video, in dem er "The Wellerman" zum Besten gibt, den ersten viralen Trend des Jahres 2021 auslösen würde. Seitdem er sein Stück hochgeladen hat, haben sich Fans von Nathans Gesang das Werk über sieben Millionen Mal angeschaut.

Join in, sing along

Andere Nutzer:innen fügten ihre ganz persönliche Note hinzu, indem sie Harmonien, Instrumente und Beats übereinander legten. So entstand ein digitales Musikwerk, das auch Stars der Branche begeisterte, von Andrew Lloyd Webber, der seine Klavierkünste in den Mix einbrachte, bis hin zu Gary Barlow

TikTok und seine Hausagentur VaynerMedia haben schnell reagiert. In nur vier Tagen schnitt Vayner aus dem Material einen Spot zusammen. Der 30-Sekünder ist eine Montage, die die ganze Entwicklung des Viralhits von Anfang an zeigt. Der TV-Spot läuft in Großbritannien auf Sky, ITV, Channel 4 und BT Sports. Sieht und hört sich dann so an:

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"Wer hätte gedacht, dass wir 2021 in Großbritannien anfangen würden, Seemannslieder zu schmettern?", sagt James Rothwell, Head of Marketing in Europa von TikTok. Modernes Marketing müsse sich mit der Gesellschaft und der Popkultur bewegen, um wirklich relevant zu sein. Er ist stolz auf seine Agentur.

VaynerMedia arbeitet in den USA seit September vergangenen Jahres als Social-Media-Agentur für TikTok.


Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.

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