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US-Kultmarke
Trump animiert Biker zum Boykott von Harley-Davidson

Falls der US-Motorradhersteller Harley-Davidson Teile seiner Produktion ins Ausland verlagert, würde es Präsident Donald Trump begrüßen, wenn Biker die Kultmarke künftig boykottieren.

Text: W&V Redaktion

13. August 2018

Harley-Davidson kämpft mit den EU-Strafzöllen auf seine Motorräder.
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Das hat der amerikanische Präsident jetzt in einem entsprechenden Tweet deutlich gemacht. Viele Harley-Davidson-Besitzer planen Donald Trump zu Folge einen Boykott, falls Teile der US-Produktion ins Ausland verlagert würden. Das finde er "großartig", twitterte Trump am Sonntag.

Der Motorradhersteller hatte Ende Juni offiziell angekündigt, innerhalb der nächsten neun bis 18 Monate Teile seiner Produktion aus den USA zu verlagern. Grund dafür seien die von der EU verhängten Strafzölle auf diverse US-Produkte - als Antwort auf die von den USA erhobenen Einfuhrzölle auf Stahl und Aluminium.

Die EU-Strafzölle verteuern jedes Harley-Motorrad um knapp 2000 Euro. Europa ist für Harley-Davidson der zweitwichtigste Markt der Welt und folgt gleich nach dem US-Heimatmarkt.

Trumps Tweet vom Sonntag:

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