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Abschiedskampagne
Tschüss Plastiktüte: Kampagne erklärt Deutschen den Abschied

"Maach et joot" und "Tschüssikowski" - mit dem Abschied von der Plastiktüte geht Ressourcenmangel im Auftrag des Bundesumweltministeriums auf regionale Unterschiede ein. 

Text: W&V Redaktion

27. November 2019

Schön, aber schädlich: Die Plastiktüte muss nun endgültig das Land verlassen.
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Jetzt geht's ihr an den Kragen: Anfang November hat das Bundeskabinett das Verbot der Plastiktüte beschlossen. Eine Abschiedskampagne soll das nahende Ende nun weit und breit verkünden: Mit dem Claim "Tschüss Plastiktüte" verabschieden Ressourcenmangel und das Bundesumweltministerium das  Wegwerfprodukt endgültig aus Deutschland.

Die Kampagnenmotive gehen dabei auf regionale Unterschiede ein: Der Berliner sagt "Tschüssikowski", der Bayer "Pfiat di" und in Köln heißt es "Maach et joot". Die Bürger sollen mit der Kampagne Zeit bekommen, sich von einem alt gewohnten Alltagsgegenstand zu verabschieden und stattdessen Neues lernen: Schon heute gibt es gute Alternativen zur Plastiktüte

Ausgespielt wird die Kampagne deutschlandweit auf digitalen Screens wie Station Video (CLP), Mall-Video und Infoscreens.  Online ist sie als Banner in großen deutschen Medien zu sehen, als Visuals für die Kampagnen-Website, Instagram Video Ad und Google Display Ads. Geplant ist eine Laufzeit bis zum 8. Dezember.

Herausfordernd war für die Berliner Multichannel-Agentur der kurze Vorlauf der Kampagne: Anfang November wurde der Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, leichte Plastiktüten zukünftig zu verbieten. Eine hohe Aktualität, die für die Agentur aber letztlich den Reiz ausgemacht hat. 

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Autor: Irmela Schwab

ist Autorin bei W&V. Die studierte Germanistin interessiert sich besonders dafür, wie digitale Technologien Marketing und Medien verändern. Dazu reist sie regelmäßig in die USA und ist auf Events wie South by Southwest oder der CES anzutreffen. Zur Entspannung macht sie Yoga und geht an der Isar und in den Bergen spazieren.

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