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Wechsel an der Spitze
Ulrich Selzer steigt zum deutschen Opel-Chef auf

Ab 1. April liegt die Verantwortung für das Deutschland-Geschäft des Autobauers Opel bei Ulrich Selzer. Er lässt dafür seinen Job als Sales Director Deutschland von Volkswagen hinter sich.

Text: W&V Redaktion

6. Februar 2019

Neuer Opel-Chef wird Ulrich Selzer
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Nach einer langen, stabilen Phase an der Spitze des Autoherstellers Opel kommt nun ein Wechsel: Ulrich Selzer löst zum 1. April Jürgen Keller ab, der diese Position rund fünf Jahre innehatte. Der 54-jährige Selzer verkündete kürzlich seinen Ausstieg bei seinem bisherigen Arbeitgeber Volkswagen. Dort war er Sales Director Deutschland.

Schon zuvor war der studierte Germanist und Betriebswirt lange Jahre in leitenden Positionen in der Automobilbranche, unter anderem als Global Sales Director bei Seat in Spanien, als Deutschland-Chef von Toyota sowie Lexus und im Marketing und Vertrieb von BMW. Das Rüsselsheimer Unternehmen kennt Selzer jedoch von den Anfängen seiner Karriere: 1993 startete er bei Opel als Produktmanager für die Modelle Corsa und Tigra.   

Für Keller geht mit dem Ausstieg bei Opel eine 26-jährige Laufbahn bei General Motors zuende. Er setzt seinen Weg bei Hyundai fort und übernimmt die Position des Geschäftsführers Deutschland, schreibt das Fachmagazin Autohaus.de. Die Position sei seit Mitte 2018 vakant gewesen.

"Ich freue mich sehr, dass wir mit Ulrich Selzer einen äußerst erfahrenen und profilierten Vertriebsmanager gewinnen konnten. Mit ihm werden wir die Marktposition von Opel und die Profitabilität unseres Geschäfts in Deutschland weiter stärken", sagt Xavier Duchemin, Geschäftsführer Vertrieb, Aftersales und Marketing bei Opel. "Zugleich möchte ich mich herzlich bei Jürgen Keller bedanken und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute."

Deutschland ist für Opel der größte Markt. Im vergangenen Jahr verkaufte die Marke mehr als 240.000 Fahrzeuge. Seit August 2017 gehört die deutsche Traditionsmarke allerdings zum französischen PSA-Konzern (Peugeot, Citroen). Er fährt einen strikten Sparkurs und will die Produktion in Deutschland drosseln und Arbeitsplätze streichen, so berichtet das Handelsblatt.

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