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Spirituosen
US-Band Metallica verkauft eigenen Whiskey

Ein Gläschen in Ehren - das können sich die Fans von Metallica jetzt stilecht mit dem bandeigenen Whiskey "Blackened" genehmigen.

Text: W&V Redaktion

30. August 2018

"Blackened" heißt der Metallica-Whiskey.
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Die US-amerikanische Metal-Band Metallica ist unter die Schnapsbrenner gegangen. Auf ihrer Homepage verkündete die Gruppe, ab Ende der Woche ihren ersten eigenen Whiskey mit dem Namen "Blackened" (deutsch: "Geschwärzt") zu verkaufen - eine Anspielung auf den gleichnamigen Song auf dem Album "... And Justice For All" von 1988.

"Es passiert nicht oft, dass wir ein brandneues, vorher nie dagewesenes Metallica-Unterfangen ankündigen, deshalb sind wir unglaublich aufgeregt und superstolz, den "Blackened American Whiskey" vorzustellen", heißt es in dem Statement.

Die in Kooperation mit dem renommierten Destillateur Dave Pickerell entstandene Spirituose verbindet demnach mehr mit der Band als nur ihr Name: Während der Reifung im Fass sei der Whiskey mit ausgewählten Metallica-Songs beschallt worden, was die molekularen Wechselwirkungen gefördert und so den Geschmack "geformt" habe, schrieben die Band-Mitglieder. Die Playlist erhalten die Käufer der 5000 Flaschen selbstverständlich dazu, außerdem lässt sie sich unter blackenedwhiskey.com einsehen.

"Das höchste Ziel von Metallica ist es, uns mit unseren Fans zu verbinden - durch Alben, Konzerte und verstärkt auch durch jeden anderen Weg, der darüber hinaus eine Bindung schafft", erklärten die Musiker ihren beruflichen Exkurs in die Schnapsbrennerei. Der Whiskey soll ab Ende der Woche in ausgewählten amerikanischen Städten sowie bei thinkliquor.com und spiritedgifts.com online zu kaufen sein.

Auch bei Facebook kündigen die Musiker die Spirituose an: 

Mit ihrem Whiskey-Label liegt Metallica ganz im Trend. Bereits im April brachte Altmeister Bob Dylan einen eigenen Whiskey ("Heaven's Door") heraus. Auch George Clooney ist harten Sachen nicht abgeneigt, bei ihm geht es jedoch um Tequila. In Deutschland machten zuletzt die Toten Hosen von sich reden - und zwar mit einem eigenen Bier, ein Helles aus Bayern.  

am/dpa

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