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Corona-Pandemie
Visa-Kampagne: Virtuelles Studio statt Außendreh

Was Digitas Pixelpark als klassische Kampagnenproduktion an realen Drehorten geplant hatte, verwandelte sich in etwas vollkommen anderes. Entstanden sind komplett in virtuellen Studios entstandene Spots.

Text: W&V Redaktion

14. Januar 2021

Die neuen Visa-Spots entstanden komplett in virtuellen Settings.
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Besondere Zeiten erfordern ganz besondere Mittel und Maßnahmen. So auch die Produktion von Werbespots, die in Corona-Zeiten unter ganz besonderen Vorsichtsmaßnahmen entstehen oder, wie im Fall des zweiten Flights der „Ich zahle Visa“-Markenkampagne, in einem digitalen 360-Grad-Setting eines virtuellen Produktionsstudios. Ursprünglich war der Dreh als klassische Produktion an verschiedenen Standorten konzipiert, doch hätte das die Umsetzung  unterschiedlichster Sicherheits- und Hygienevorschriften erforderlich gemacht. Die verantwortliche Agentur Digitas Pixelpark ging als Konsequenz einen gänzlich anderen Weg und verlegte die Dreharbeiten mit insgesamt vier unterschiedlichen Szenarien ins Münchener Hyperbowl. Das Making Of der Kampagne zeigt eindrucksvoll, auf welche Weise das Projekt letztlich umgesetzt wurde. Die Sicherheit und die komplette Kontrolle über das Setting standen dabei im Mittelpunkt, beides ist für kostenintensive Produktionen wie diese von größter Bedeutung. 

Keine Unterschiede erkennbar 

Aus der vermeintlichen Notlösung könnte sich künftig durchaus eine ernsthafte Alternative für traditionelle Drehs ergeben.  Mit der Entscheidung, die aktuelle Kampagnen-Produktion ins virtuelle Studio zu verlagern habe man auch neues Terrain betreten, sagt Merle Meier-Holsten, Head of Marketing Central Europe bei Visa. Letztlich sei es genau die richtige Entscheidung gewesen, wie die Filme nun eindrucksvoll beweisen. "Auf dieser Erfahrung können wir alle künftig weiter aufbauen", freut sich Meier-Holsten. Für Dr. Ralf Niemann, Chief Executive Officer bei Digitas Pixelpark, sind keine Unterschiede zu bisherigen Produktionen erkennbar. "Darüber hinaus", so Niemann, "sind die Unabhängigkeit der Produktion von den Widrigkeiten bei Außendrehs, ihre Flexibilität und Effizienz und die Einbindung des Kunden in jeden einzelnen Schritt trotz der Corona-Beschränkungen weitere Top-Argumente, die den Mut aller Beteiligten, neue Wege auch in der Produktion zu gehen, belohnen." Entstanden sind auf diesem Weg letztlich vier verschiedene Filme, die als TV-Cuts und im Web zum Einsatz kommen und von einer Print-Kampagne begleitet werden. Mit den neuen Spots wird die bereits im Juni 2019 gestartete Markenkampagne mit dem Claim „Ich zahle Visa“ fortgesetzt. 

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