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Social Media
Vom Fluch und Segen der Instagrammer und Reiseblogger

Lange galten Instagrammer und Reiseblogger als Segen für alle Urlaubsdestinationen. Aber die Fälle, in denen sich der Spaß ins Gegenteil verkehrt, häufen sich. Es wird langsam besorgniserregend.

Text: W&V Redaktion

7. September 2018

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Die Verwaltung des Nationalparks Berchtesgaden schlägt Alarm. Abseits der Wanderwege verwandeln sich immer mehr geschützte Flächen zur Gaudimeile. Bis zu 100 Instagrammer pro Tag versuchen - teilweise in Flip-Flops - quer durch alpines Gelände das Becken des Königsbach-Wasserfalls zu erreichen. Erst Ende August zog sich eine 25-Jährige aus Nordrhein-Westfalen beim Absturz schwerste Verletzungen zu.

Es hat sich auf Instagram herumgesprochen: Die Stelle eignet sich wunderbar als Fotomotiv. Aber es ist dort extrem rutschig und die Leute begeben sich für das perfekte Bild in Lebensgefahr. Vom Müll, den sie im Nationalpark zurücklassen, ganz zu schweigen. Jetzt denkt die Verwaltung des einzigen deutschen Alpen-Nationalparks über Strafen und Zugangssperren nach, wie Sat.1 in einem Beitrag berichtet.

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"Hilferuf" vom Schrecksee

Es ist kein Einzelfall. In diesem Jahr musste bereits die Maya Bay in Thailand (bekannt aus "The Beach") wegen massiver Umweltschäden gesperrt werden. Ebenfalls so ein Traum-Ort zum Selfies schießen.

Die Allgäuer Region Bad Hindelang postete in den sozialen Kanälen sogar einen "Hilferuf" - weil gar zu viele Instagramer aus aller Welt zum malerischen Schrecksee pilgern, dort zum Teil illegal zelten und ebenfalls viel Müll hinterlassen. Mittlerweile kontrolliert regelmäßig die Polizei das Gebiet im Naturschutzgebiet "Allgäuer Hochalpen", wie regionale Medien melden. 

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Wie es an den schönsten Fotospots der Welt in Wirklichkeit aussieht, kann man sich hier anschauen: Von Romantik und Abgeschiedenheit jedenfalls ist da keine Spur.

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