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Holpriger Start
Vorwerk wagt einen neuen Anlauf mit dem Temial

Der Luxus-Teekocher wird nach Anlaufschwierigkeiten nun gestartet. Doch das volle Programm ist noch nicht vorhanden.

Text: W&V Redaktion

10. Dezember 2018

Der brüht uns was: Der Luxus-Teekocher Temial kommt mit Verzögerung.
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Für viele Kunden, die den Luxus-Teekocher Temial bei Vorwerk bestellt hatten, hieß es zuletzt: "Abwarten und Tee trinken". Zubereiten mussten sie ihn aber selbst. Denn das Unternehmen hatte den Versand des Temial mehrere Wochen lang unterbrochen. Grund für die Verzögerung seien "Auffälligkeiten an der Software vereinzelter Geräte", so Vorwerk.

Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft ist das Problem nun offenbar behoben, die 600 Euro teure Maschine wird ab sofort wieder ausgeliefert. Für die verlängerte Wartezeit "haben wir kulante Lösungen gefunden", so Vorwerk: Wer schon vorbestellt hatte, kann einen Preisnachlass von 150 Euro geltend machen.

Die App lässt weiter auf sich warten

Ganz ist die Wartezeit aber noch immer nicht vorbei. Denn auch die App, die es künftig begleitend zum Temial gibt, bereitet noch Probleme. Mit ihr sollen künftig unter anderem die Gerätesteuerung, Softwareupdates, bequemes Nachbestellen von Tee sowie der direkte Zugang zum Temial-Blog möglich sein; ergänzend kann sie Statistiken zum eigenen Tee-Trinkverhalten erstellen. Wann die App kommt, ist weiterhin offen.

Mit dem Temial, der eigentlich nach dem Thermomix der nächste große Coup sein sollte, hatte Vorwerk bisher nicht allzu viel Glück. Nach der Ankündigung im Mai diesen Jahres häuften sich bei den Verbrauchern die kritischen Stimmen: Nicht nur der Preis von 600 Euro wurde als zu hoch empfunden, auch der Sinn des Gerätes an sich erschloss sich vielen nicht.  

Vielleicht ändert sich das ja, wenn der Luxus-Teekocher von den ersten Käufern tatsächlich in Betrieb genommen werden kann.

Lesen Sie hier das Interview mit den Erfindern der Teemaschine, den Vorwerk-Managern Sascha Groom und Björn Rentzsch.   


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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