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Verband Sozialer Wettbewerb
Vreni Frost freut sich über Teilerfolg

Bloggerin Vreni Frost meldet sich auf Instagram zu Wort. Es geht um ihren Kampf gegen den Verband Sozialer Wettbewerb.

Text: W&V Redaktion

9. Januar 2019

Vreni Frost äußert sich auf Instagram.
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Influencerin und Bloggerin Vreni Frost verkündet auf Instagram, dass es gute Nachrichten in ihrem Kampf gegen den Verband Sozialer Wettbewerb (VSW) gibt. Ihr Thema: eine im Juni 2018 gegen Frost erlassene einstweiligen Verfügung. Die Berlinerin muss Instagram-Posts als Werbung kennzeichnen, wenn sie Marken taggt. 

"Gerade eben kam das Urteil, wir haben einen unglaublichen Erfolg erzielt, denn in einem Fall wird die einstweilige Verfügung aufgehoben. Das ist ein riesiger Schritt zurück zu mehr Transparenz und Rechtssicherheit. Die ausführliche Begründung des Urteils folgt und ich werde euch natürlich berichten", schreibt Frost auf der Plattform.

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In einem Live-Video, das am Dienstagabend auf Instagram online ging, schildert sie weitere Details. Der Clip ist noch bis Mittwochabend auf ihrem Profil abrufbar. Es ging um insgesamt drei Instagram-Posts mit den Marken SamsungSchwarzkopf und einem Bananas-Pulli. Im Falle von Samsung postete sie ein Foto von einem Flug nach New York. Schwarzkopf habe sie zu einem Workshop nach Amsterdam eingeladen, so Frost. "Wir wollen Rechtssicherheit", sagt sie. Frost rechnet allerdings nur mit "einem Teilerfolg". Für eine weitere Einordnung müssen die schriftlichen Urteilsgründe des Kammergerichts Berlin abgewartet werden, die laut dem Gericht noch nicht vorliegen. Frost wird von Anwalt Sebastian Gorski vertreten. 

Das Vorgehen des VSW hat dazu geführt, dass viele andere Influencer ihre Beiträge auf Instagram als Werbung definieren, obwohl dies gar nicht der Fall ist. Die Angst: es könnte eine Abmahnung winken.

Eine ausführliche Einordnung zu Frost vs. Verband Sozialer Wettbewerb finden Sie hier.  

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