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E-Mobilität und autonomes Fahren
VW und Ford kooperieren bei Zukunftstechnologien

Volkswagen und Ford weiten ihre Zusammenarbeit aus: Medienberichten zufolge wollen die Autobauer bei der Elektromobilität und der Entwicklung selbstfahrender Autos kooperieren.

Text: W&V Redaktion

12. Juli 2019

Volkswagen-Chef Herbert Diess will die Zusammenarbeit mit dem US-Autobauer Ford ausweiten.
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Die Autobauer VW und Ford wollen ihre Zusammenarbeit ausbauen. Dies kündigte der Wolfsburger Konzern über Twitter an. Am Freitag wollen beide Unternehmen Details zu ihrer Allianz bekanntgeben. Die Konzernchefs Herbert Diess (Volkswagen) und Jim Hacket (Ford Motor Company) haben in New York zu einer Pressekonferenz eingeladen.

Die beiden Autohersteller kooperieren bereits seit Januar im Bereich leichter Nutzfahrzeuge und Pick-ups. Nun könnten die beiden Schwergewichte auch auf den Feldern der Elektromobilität und dem autonomen Fahren zusammenarbeiten. Beide Bereiche sind mit hohen Entwicklungskosten verbunden.

Ford drohen EU-Strafzahlungen

Der US-Konzern Ford muss beim Bau von Elektroautos dringend Boden gut machen. Aufgrund verschärfter Abgasregeln könnten dem Unternehmen in Europa Strafzahlungen drohen. Volkswagen ist hier mit seiner Plattform MEB, welche die technische Grundlage für den Bau von Elektroautos bietet, besser aufgestellt.

Laut Berechnungen des Marktdatenportals Statista kommen beide Konzerne gemeinsam auf einen weltweiten Umsatz von 193,3 Milliarden Euro. Für Ford wird der Jahresumsatz 2019 auf 92,7 Milliarden Euro geschätzt, VW wird laut Statista voraussichtlich rund 100,6 Milliarden Euro umsetzen. Für beide Konzerne rechnen die Statistiker in den kommenden Jahren mit Umsatzeinbußen. Ford werde bis 2023  5,9 Milliarden Euro weniger umsetzen. Bei Volkswagen werde der Umsatz um rund 2,7 Milliarden Euro zurückgehen.

Im Februar hatten bereits die Autokonzerne Daimler und BMW eine Kooperation auf dem Gebiet des autonomen Fahrens bekanntgegeben. (tn/dpa)

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